Kath. Religion

Das Fach Katholische Religion nimmt am allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule teil.

 

Als ordentliches Lehrfach (Art. 7 Abs. 3 GG) will der katholische Religionsunterricht zum einen Erkenntnis und Wissen vermitteln, vor allem aber zu verantwortlichem Denken und Verhalten in unserer Gesellschaft, besonders im Hinblick auf Religion und Glaube, befähigen.

 Er erörtert die Antworten, die Menschen heute auf diese Fragen geben und die sie in der Vergangenheit gegeben haben. Auf diese Weise leistet er eine Hilfestellung zur verantwortlichen Gestaltung des eigenen wie des gesellschaftlichen Lebens.

 

„Hoffnung für Bart“

Eröffnungsgottesdienst für die neuen Fünftklässler

 

Ein plötzlicher Verkehrsunfall, übles Mobbing auf dem Schulhof … In Spielszenen brachten die Schüler der evangelischen Religionsgruppen der 7.Klasse Situationen auf die Kirchen“bühne“, in denen wohl nur noch Beten hilft. Doch wie soll man das machen, wie soll man in den Kontakt mit Gott treten, schließlich hat er weder facebook-Seite noch eine Email-Adresse. Mit dieser Problematik haben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrkräften Frau Mayer-Boucsein und Herrn Mazarin auseinandergesetzt und einen Ökumenischen Gottesdienst zur Begrüßung der neuen Fünftklässler vorbereitet und auf die Beine gestellt. Zentrale Figur war dabei Bart Simpson aus der Fernsehserie „The Simpsons“. Er steht vor einer schweren Prüfung, die darüber entscheiden wird, ob er das Schuljahr wiederholen soll. In dieser ausweglosen Lage fängt sogar er an zu beten – und wird erhört! „Beten lohnt sich, befreit uns aber nicht davon, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gott ist für uns da - allerdings kein Wunscherfüllungsautomat“, betonte Herr Engel in seiner Ansprache. Nachdem Frau Schmalebach den Segen gesprochen hatte, erhielt jedes Kind noch ein „Handy“ mit der „Rufnummer Gottes“ (Psalm 50, 15) als Erinnerung. Das Bild zeigt einen Teil der neuen Fünftklässler beim Ice-Breaker.

Fasten ist out!

So ähnlich konnte man es in der Westerwälder Zeitung kürzlich lesen. Für mich war das Grund genug, in diesem Jahr wieder einmal ganz aktiv die Fastenzeit zu gestalten. Gleichzeitig möchte ich alle interessierten Schülerinnen und Schüler einladen, mit mir dieses "Experiment" in diesem Jahr zu wagen. Also macht doch einfach mit, wenn Ihr Lust habt!

Fasten, wie geht das?

Traditionell beginnt am Aschermittwoch die etwa sechswöchige Fastenzeit bis Ostern. Sie soll der Vorbereitung auf das höchste christliche Fest dienen. In früheren Zeiten hat man in dieser Zeit tatsächlich gefastet, also weniger gegessen, so wie man es heute noch in anderen Religionen (z. B. Islam) tut. Man kann aber auch im übertragenen Sinne fasten, das heißt, man verzichtet ganz bewusst für eine bestimmte Zeit auf eine Sache, auf die man sonst niemals so lange verzichten würde. Was das sein könnte, wisst Ihr wahrscheinlich selbst am besten.

Ist das schwer?

Zugegeben, es wird wohl oder übel schon ein wenig Überwindung kosten, die lange Zeit durchzustehen. Damit man dabei nicht ganz alleine ist, kann man sich einen Fastenpaten suchen, der einen beim Fasten unterstützt, z. B. ein guter Freund. Dieser kann dann ab und zu mal nachfragen, wie es so um das Fastenopfer bestellt ist oder auch einmal in "schweren" Stunden beistehen und unterstützen. Am besten nimmt man sich für den Anfang nur EINE Sache vor, viele Fastenopfer werden in der Regel auch schnell gebrochen. Im Anhang findet Ihr einen "Fastenpass", in den Ihr die Daten eintragen und unterschreiben könnt.

Was bringt das?

... das wird man wohl erst nach einem erfolgreichen Fasten feststellen können. Ich würde mich aber sehr über Eure Erfahrungsberichte freuen. Nun dann, seien wir mal völlig out und fasten.

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