Hauswirtschaft und Sozialwesen

Der Theorie folgt die Praxis. Getreu diesem Motto haben sich die 18 Schülerinnen und Schüler der HuS-Gruppe 9.3 zunächst intensiv mit Themen um Verhütung, Schwangerschaft und Kindespflege auseinandergesetzt. Mit Power-Point unterstützten Referaten wurden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt.

 

Am 25.09.2013 besuchte die HuS-Gruppe Klasse 9 von Frau Illert das AZURIT Seniorenzentrum Montabaur.

Die Hausleiterin Frau Born-Rüßler und der Praxisanleiter Herr Groszcz begrüßten uns ausgesprochen freundlich und stellten uns in einer sehr anschaulichen und ansprechenden Präsentation den Beruf der staatlich anerkannten Altenpflegerin vor. Auf dieser interessanten Reise ins Berufsleben erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Ausbildung und konnten feststellen, dass der Altenpfleger / die Altenpflegerin sehr anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgaben erfüllen. Sie sind in eigener Kompetenz für die Pflege und Betreuung alter Menschen verantwortlich und sie geben Senioren eine umfassende Unterstützung bei der Lebensgestaltung einschließlich der Sterbebegleitung.

Uns wurde klar, dass man im Bereich der Altenpflege eine interessante und auch zukunftssichere Ausbildung absolvieren kann, denn bereits im Unterricht hatten wir über den demografischen Wandel in Deutschland gesprochen: „Wir werden immer weniger und wir werden immer älter!“

Im Anschluss an die Fragerunde gingen wir, gestärkt durch einen kleinen Snack, durch einen Wohnbereich des Hauses, um uns ein Bild von den Wohn- und Lebensbedingungen der Senioren im Seniorenzentrum zu machen. Wir besichtigten schön gestaltete Aufenthaltsräume und durften sogar in ein helles, freundlich eingerichtetes  Einzel- und Doppelzimmer hineinschauen. Den Abschluss bildete ein Besuch im Restaurant, wo bereits alles für den Mittagstisch gerüstet war.

Hier unterhielten wir uns mit einer sehr rüstigen, aufgeschlossenen, fast 100jährigen Dame, die uns äußerst lebhaft vom schönen Leben im Seniorenzentrum erzählt. Sie lebt sehr gern hier und dankt dem Personal und allen, die in der Altenpflege arbeiten wollen, für die schöne und liebevolle Arbeit. Diese Erfahrung hat uns dann so berührt, dass wir noch auf dem Rückweg zur Schule darüber reden mussten.

Vielen Dank an das AZURIT Seniorenzentrum Montabaur für diese interessante Veranstaltung.

 

„Jede Person ist sein ganzes Leben lang ein Glied der Gemeinschaft“.

Diese Tatsache nimmt das Fach Hauswirtschaft und Sozialwesen als Grundlage und versucht einen Blick in das häusliche, soziale, gesellschaftliche und berufliche Umfeld zu geben.

Das Fach bereitet die SchülerInnen auf die Lebenswirklichkeit vor, fördert das soziale Engagement und kann darüber hinaus auch das Interesse für Dienstleistungsberufe (in den Bereichen Erziehung, Sozialwesen, Gesundheit und Hauswirtschaft) wecken.

 

Der halbjährige „Schnupperkurs“ in der Klassenstufe 6 gibt einen Einblick in die inhaltlichen Schwerpunkte und Arbeitsweisen des Faches. Hat man sich am Ende der 6. Klasse für dieses Wahlpflichtfach entschieden,

so werden in der 7. bis 10. Klasse die Einzelthemen vertieft und erweitert.

 

Gerade in dem Fach HuS  sind theoretische und praktische Lernbereiche sehr eng miteinander verknüpft und

zahlreiche Themen und Schwerpunkte aus anderen Fächern/Wahlpflichtfächern sind im Stoffplan integriert.

 

Folgende Lernbereiche stehen auf dem Plan:

- Haushaltsmanagement
- Wohnen
- Familie  
- Freizeit
- Erziehung - Körpersprache + Mode
- Gesundheit - Medien
- Lebensphasen - Werbung
- Konfliktmanagement - Umweltschutz
- Hilfseinrichtungen / staatliche Hilfen
- Berufsorientierung
- Ernährung
- Nahrungszubereitung

 

Die Leistungsmessung erfolgt über:

- 2 Facharbeiten pro Halbjahr

- HÜ’s

- mündliche Mitarbeit

- Bewertung der Fachmappe

- Bewertung der praktischen Arbeit (Küchenpraxis -> Arbeitsumsetzung, Teamarbeit)

- zusätzliche Hausarbeiten ( z.B. Referate zu Sonderthemen, Rezeptblattgestaltung)

 

 

Da im Fach Hauswirtschaft besonders in den Klassenstufen 6-8 die praktische Arbeit im Vordergrund steht

und die SchülerInnen nach Rezepten gemeinsam in unserer Schulküche kochen und diese Speisen anschließend gemeinsam essen, sind besondere organisatorische Dinge zu beachten:

- Maximal 16 SchülerInnen pro Fachgruppe

- zusätzliche Kosten für die Nahrungsmittel

- Kochpraxis der einzelnen Fachgruppen im wöchentlichen Wechsel

( 7./ 8. Klasse: Fachunterricht von der 5.-8. Std)

(Bild: Schulküche / Kochkoje)

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