Klassenfahrten

Früh am Morgen des 28. August 2017 machte sich die Klasse 9e von Frau Rupp, zusammen mit Herrn Vogt und Frau Röder, auf den Weg nach Borkum. Die Zugfahrt sowie das Umsteigen klappten prima. Nur einmal bekamen wir einen Schrecken, als der Schaffner mitteilte, dass wir im falschen Zug seien. Frau Rupp konnte diese Situation direkt klären, da es kurz vorher eine Umbuchung gab. Dies stand allerdings nicht auf den alten Unterlagen, doch der aktuelle Fahrschein belegte, dass wir richtig unterwegs waren.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir nachmittags in Emden Außenhafen an und konnten auch gleich aufs Schiff gehen. Nach einer ausgiebigen Erkundung fand auch der letzte Schüler einen Platz und wir genossen die zweistündige Überfahrt nach Borkum.

Auf Borkum angekommen gingen wir zu Fuß zur Jugendherberge, die direkt beim Hafen ist.

Unsere Hausdame führte uns durch die Räume und die Schüler konnten ihre Quartiere beziehen. Gleich im Anschluss holten wir bereits unsere Fahrräder ab, die Frau Rupp für den gesamten Aufenthalt dort gemietet hatte. Jeder bekam einen „Drahtesel“ und so manch einer überlegte noch einmal, wie man denn Fahrrad fährt.

Nach dem Abendessen fragten die Schüler, ob es wieder einen Zimmerwettbewerb gebe. Selbstverständlich hatte Frau Rupp alles vorbereitet und so machten sich alle auf den Weg in ihre Quartiere, um die Zimmer aufzuräumen. Später kontrollierte Frau Rupp die zwei Jungen- und das Mädchenzimmer und vergab die ersten Punkte. Aktuell hatte ein Jungenzimmer die Nase vorn. Den Abend verbrachten die Schülerinnen und Schüler damit, das Gelände zu erkunden, bis es Zeit war zum Schlafengehen.

Gut gelaunt ging es am nächsten Tag zum Frühstück. Anschließend konnten wir erstmal zwei Fahrräder und eine Klingel reparieren lassen. Es waren schon ein bisschen in die Jahre gekommene Fahrräder, aber das Team vom Fahrradverleih wusste sofort was zu tun war und wir konnten so unsere Fahrradtour zum Strand beginnen. Zwischenzeitlich hielten wir an, um den Kindern einen Crashkurs in „Wie fahre ich Fahrrad im Straßenverkehr“ für Anfänger zu erteilen. Rechts fahren will halt geübt sein.

Frau Rupp führte alle zum Nordstrand von Borkum. Viele sprangen auch gleich in die 18 Grad kalte Nordsee und hatten unglaublich viel Spaß dabei. J Die Sonne schien, die Luft stand still und die Schüler genossen sichtlich diese Zeit.

Nach mehreren Stunden ging es dann weiter in die City. Dort konnten die Kinder in einer Eisdiele ein kühles Eis oder auch einen leckeren Milch-Shake kaufen. Danach ging es zurück in die Jugendherberge, wo alle erst einmal duschen gingen, da der Sand wirklich überall war. Abends stand die erneute Bewertung der Zimmer an, aber erst kurz vorm zu Bett gehen und noch immer hatte ein Jungenzimmer die meisten Punkte. Dabei waren sich die Mädchen so sicher, dass sie gewinnen würden.

Mittwochs stand die Wattwanderung mit Albertus Akkermann an. Ein gestandener, 1,90 m großer und kräftiger Insulaner mit einer rauen Kapitänsstimme. Geboren und aufgewachsen in Borkum. Mit einer fesselnden Ausdrucksform, gleich auch ein wenig einschüchtern, führte er alle durchs Watt. Einer unserer Schüler durfte auch ein Kraut probieren. Herr Akkermann ließ es sich nicht nehmen, ein bisschen Unsinn darüber zu erzählen, bevor der Schüler das Kraut – Beifuß - runterschlucken oder ausspucken durfte. Er entschied sich für letzteres. Nach eineinhalb Stunden gingen wir aus dem Watt zurück zur Jugendherberge, dort wurden alle Füße mit einem Gartenschlauch abgespritzt, da der Schlick wirklich hartnäckig sein kann. Allerdings kam auch zur gleichen Zeit ein derartiger Wolkenbruch runter „Wattn für`n Schietwetter“, dass fast alle bis auf die Unterwäsche nass wurden. Oh wie freuten sich alle auf die heiße Dusche im Anschluss.

Nachmittags fuhren wir mit dem Bus in die City, da es die ganze Zeit über am Regnen war. Doch Borkum zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der Stadtbummel wurde zu einem schönen Erlebnis. Pünktlich trafen sich alle am Bahnhof, um mit der Inselbahn zurückzufahren. Welch ein Erlebnis für die Schüler bei einer Zugfahrt auch mal draußen stehen zu können. Nach dem Abendessen und einer Runde Freizeit, wurden die Zimmer kontrolliert. Es lag immer noch ein Jungenzimmer in Führung.

Da auch der Donnerstag erstmal nass anfing, gaben wir die Fahrräder nach dem Frühstück ab. Frau Rupp buchte einen Bus für uns in die Stadt und wer am Vortag noch nicht auf dem Leuchtturm war, konnte es nun nachholen.

Nachmittags gingen wir gemeinsam ins Aquarium. Hier durften die Schülerinnen und Schüler die einheimischen Tiere der Nordsee, wie z.B. Seeskorpione, europäischer Hummer, rote Knurrhähne, usw. bestaunen. In einem kleinen Aquariumbecken konnte man zusammen mit der Führerin und Inselbiologin Frau Claudia Thorenmeier Flusskrebse sowie Seesterne in die Hand nehmen. Nach dieser spannenden Führung schlenderten alle zurück zum Bahnhof, um mit der Inselbahn nach Hause zu fahren.

Da es heute für viele Schüler in der Jugendherberge der letzte Abend war, wurde draußen gegrillt. Es gab Hamburger mit Pommes, Bratwurst mit Nudel- und Kartoffelsalat und selbstverständlich Gurken, Tomaten, Salate für den eigen kreierten Hamburger. Und das Wetter blieb tatsächlich trocken.

Alle genossen den letzten Abend, packten ihre Koffer zusammen und ach ja, Frau Rupp kontrollierte erneut die Zimmer. Und zur großen Überraschung, es gewann ein Jungenzimmer und ein Mädchenzimmer. Frau Rupp hatte somit zwei erste Sieger und einen zweiten Sieger.

Doch was der Gewinner bekommt, wird erst später in der Schule verraten.

Entspannt ging es am Abreisetag beim Frühstück zu. Alle schlugen sich noch einmal den Bauch voll, packten ihre Lunchpakete, füllten die Getränkeflaschen auf und dann räumten wir unsere Zimmer. Unsere Hausdame kontrollierte diese und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Um kurz nach 10 Uhr gingen wir Richtung Hafen und konnten auch schon aufs Schiff steigen. Es war so ein schönes Wetter, das man im T-Shirt aufm Deck sitzen konnte. Abends kehrten wir zurück nach Montabaur und konnten auf eine schöne und lustige Klassenfahrt zurückblicken.

Vielen Dank, dass wir das erleben durften.

Die Klasse 10a machte auf dem Weg nach Dresden Station auf der Wartburg:

 

Auch in diesem Jahr ging es in der dritten Schulwoche für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassenstufe auf Abschlussfahrt.

 Die Klassen 10a und 10c entschieden sich zusammen mit ihren Klassenlehrern Herr Albert und Herr Mazarin als auch mit Frau Zils und Frau Moeller für einen fünftägigen Aufenthalt in München.

Nicht nur die gute und intensive Planung unserer Lehrer im Voraus, sondern auch Durchschnittstemperaturen von 30 Grad haben uns ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm in der bayrischen Landeshauptstadt ermöglicht. Besonders Spaß machte uns nicht nur der Besuch im Bayern-Park in Reisbach, welcher sowohl Achterbahnen als auch Shows und Wasserattraktionen zu bieten hatte. Auch der Nachmittag am Starnberger See und unsere Freizeitaktivitäten wie Volleyball spielen oder eine ausgiebige Shoppingtour in der Münchner Innenstadt begeisterten uns.

 Für die kulturelle Bildung sorgte zudem eine Stadtrundfahrt, die uns neben den Sehenswürdigkeiten die Anfänge der Stadt an der Isar bis hin zu einer Millionenstadt verdeutlichte. Im Deutschen Museum konnten wir dann hautnah die Faszination und Entwicklung der Naturwissenschaft und Technik erleben. Neben dem Rundgang konnten wir außerdem an Vorführungen teilnehmen. Dabei wurden unter anderem Blitzeinschläge nachkonstruiert und dessen Folgen sichtbar gemacht.

 Für einen bedrückenden Vormittag, bei dem nicht der Spaß im Vordergrund stand, sorgte der Besuch in der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Bei diesem Aufenthalt wurden uns nicht nur verbal, sondern auch mit einer Führung durch die noch erhaltenen Gebäude des ehemaligen Häftlingslagers viele Fragen über die Zeit des Nationalsozialismus beantwortet. Der Einbezug von Biografien ehemaliger Häftlinge ermöglichte uns einen personalisierten Zugang, welcher im Unterricht nicht herzustellen ist.

 

 Nachdem jetzt der Schulalltag wieder eingekehrt ist, denken wir trotzdem noch gerne an unsere Klassenfahrt zurück, die nicht nur schön und interessant war, sondern uns auch ermöglichte, viele Dinge in unserer freien Zeit gemeinsam zu unternehmen und zu erleben. 

Die Abschlussfahrt der Klasse 10b vom 14. bis 18. September 2015 ging mit unserer Klassenlehrerin Frau Schmidt-Engels und unserem Mathelehrer Herr Schweitzer nach England.

Nachdem der Bus pünktlich morgens um 7 Uhr in Montabaur abfuhr, ging es in Richtung Frankreich nach Calais. Dort setzten wir mit der Fähre nach Dover über. Leider hatten wir ca. 60 Minuten Verspätung, weil ein Flüchtling versuchte auf die Fähre zu gelangen. Somit mussten wir unseren Besuch im Dover Castle bedauerlicherweise absagen. Während der Schiffsfahrt sahen wir die berühmten Kreidefelsen von Dover auch bekannt unter dem Namen „White Cliffs of Dover“. Als wir schließlich Land erreichten, fuhren wir noch ca. 2 Stunden bis nach Brighton. Voller Anspannung warteten wir auf unsere Gastfamilien, in denen wir 2 Nächte ihre Gastfreundschaft genießen durften.

Am nächsten Tag machten wir eine Stadtführung, wir lernten Brighton mit den kleinen Gässchen, dem Strand, dem berühmten „Brighton Pier“ und vieles mehr kennen.

 

 

Mittags waren wir in kleinen Gruppen unterwegs, am Nachmittag trafen wir uns alle wieder, um mit der ganzen Klasse Bowling zu spielen. Geplant war eigentlich ein Wanderung im Seven Sisters Country Park, da es aber regnete entschieden wir uns kurzfristig fürs Bowling.


Am Mittwochmorgen ging es dann weiter nach London.

In einer der größten Metropolen Europas angekommen, machten wir uns mit der Tube (Londoner U-Bahn) vertraut.

Schließlich besichtigten wir, im strömenden Regen, die City mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, wie den Buckingham Palace, die Tower Bridge, Big Ben und Westminster Abbey.

 

Später fuhren wir mit einem Schiff auf der Themse, und trotz des Wetters waren wir alle gut gelaunt und hatten viel Spaß! Abends gingen wir in Kleingruppen in London essen (#Medium).

 

 

An unserem letzten Tag in London, besichtigten wir ein Museum unserer Wahl. Einige Schüler gingen ins Natural History Museum, andere ins Science Museum oder ins Imperial War Museum. Nach den Museumsbesuchen traf sich die ganze Klasse wieder am Camden Market, dort befanden sich die besten Souvenirläden Londons. Der Nachmittag war zur freien Verfügung. Einige Schüler besuchten das Emirates Stadion, andere gingen zur Oxford Street shoppen oder zum London Dungeon. An diesem Tag war das Wetter sehr schön, also konnten wir ihn nochmal so richtig genießen. Am Abend besuchte die gesamte Klasse das älteste Hard Rock Café der Welt und den dazugehörigen Laden.

 

Am Freitagmorgen ging es wieder zurück in die Heimat.

Diese Klassenfahrt war interessant, aufregend und wir werden sie wohl nie vergessen.

Begegnungstage der Klassenstufe 5 in Hübingen

 

Seit Jahren gehört eine gemeinsame Klassenfahrt aller 5. Klassen am Beginn des Schuljahres zum Konzept unserer Schule. Auch in diesem Jahr war es vom 21.-22. September wieder soweit: Die neuen Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus machten sich in Begleitung ihrer Patinnen und Paten aus den 10. Klassen und mit Frau Reinecke, Frau Bonifer, Herrn Gingele, Herrn Schneider auf ins Familienferiendorf nach Hübingen. Dort standen an den beiden Tagen verschiedene Bausteine zur Förderung der Klassengemeinschaft, zur Förderung von Fairness und Rücksichtnahme aber auch zum kreativen Arbeiten auf dem Programm. Natürlich wurde in der Freizeit auch ausgiebig gekickert, Billard gespielt und gegen das runde Leder getreten. Am Montag stellten unsere Jüngsten trotz der kurzen Zeit ein gemeinsames Abendprogramm mit Musik, Bodypercussion und einer kurzen Modenschau auf die Beine!
Nach zwei schönen Tagen kamen alle vollzählig und wohlbehalten wieder in Montabaur an. Von Seiten der Klassenleitungen gebührt den Patinnen und Paten ein großes Dankeschön für ihre tolle Unterstützung!


Vom 13.  bis zum 18. September 2015 besuchten wir, die Klassen 10a und 10c mit Frau Lüken, Frau Malinowsky, Frau Girmann  und Herr Fischer, die schöne Stadt London.

Nach einer zwölfstündigen Hinfahrt machten wir uns recht erschöpft auf den Weg zu einer ersten Stadterkundung. Dazu konnten wir die Tube, Londons U-Bahn, benutzen, um von A nach B zu kommen. An jenem Tag besuchten wir den Picadilly Circus, Soho, die Oxford Street, den Hyde Park und Covent Garden. So konnten wir uns einen ersten groben Überblick über London verschaffen.  In den darauffolgenden Tagen besichtigten wir viele verschiedene und interessante Sehenswürdigkeiten. Unter anderem standen der Buckingham Palace, der Tower und die Ausstellung in der Tower Bridge über den Brückenbau sowie die National Gallery auf dem Programm. An einem Abend fuhren wir mit dem Boot über die Themse. Zwischen unseren Programmpunkten hatten wir mehrere Stunden Freizeit, in denen wir die Umgebung  alleine erkunden konnten. Mittwochs führte uns unser Weg nach Cambridge, wo wir in einer Stadtführung die wichtigsten Colleges gezeigt bekamen. Am letzten Tag in London besuchten wir die St. Paul’s Cathedral. Dort hatten wir einen atemberaubenden Blick über ganz London, bevor wir am Abend abfuhren.

Trotz des vielen Laufens und der Übermüdung am ersten Tag, können wir sagen, dass uns der Aufenthalt in London sehr viel Spaß gemacht hat und wir ihn auf jeden Fall wiederholen würden.

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