Anlässlich der Lesewoche vom 21.04. – 24.04.2009 kommt der Autor Manfred Theisen am 22. April zu einer Lesung an die Anne-Frank-Realschule. Er wird aus seinem aktuellen Buch „Täglich die Angst“ vortragen.

Der Jugendroman handelt von drei Mädchen, die Thorsten, einen Jungen aus ihrer Klasse, misshandeln. Er ist ihr neuestes Opfer und die Lehrer sind hilflos, denn keiner macht den Mund gegen die Gang auf. Wer ist schon so verrückt, sich als nächstes Mobbing-Opfer anzubieten? Annika, eine der drei Täterinnen, erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive. Als sie und ihre Freundinnen nach einem weiteren Übergriff auf Thorsten seltsame SMS bekommen, fürchtet Annika sich. Denn eigentlich ist das alles nur Katinkas Idee und eigentlich macht sie auch nur mit, weil Katinka es so möchte. Annika braucht unbedingt jemanden, mit dem sie über ihre Probleme reden kann und da bietet sich der mysteriöse Kenny aus dem Chat an. Doch dann verschärft sich die Lage, denn jemand hat den Terror satt und mobbt zurück. Plötzlich wird aus dem bösen Spiel bitterer Ernst…

Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, die das Problem thematisieren, ist diese Geschichte nicht aus der Sicht des Opfers, sondern aus der Perspektive der Täterin geschrieben. Der Autor versucht zu beschreiben, was in Menschen vorgeht, die andere mobben. Des Weiteren wird das Thema Gruppenzwang, die Hilflosigkeit des Einzelnen gegenüber einer größeren Gruppe, behandelt sowie die Machtlosigkeit von Eltern und Lehrern aufgezeigt.

An der Autorenlesung nehmen alle Schüler der Klassenstufe 8 teil. Auf diesem Wege erhalten die Jugendlichen einen Einblick, wie es an manchen Schulen wirklich zugeht, denn Mobbing gibt es an fast jeder Schule.  

 

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