Frankreich-Austausch

Vom 16. bis 23. Mai waren die französischen Schüler und Lehrer bei ihren deutschen Austauschpartnern an Mons-Tabor-Gymnasium und Anne-Frank-Realschule plus zu Gast. Bei den gemeinsamen Ausflügen wurde im Abenteuermuseum ‚Odysseum‘ in Köln geforscht, gerätselt, geschätzt und gestaunt und anschließend im Rahmen einer Führung, bei der auch die Fußballfans auf ihre Kosten kamen, die Altstadt erkundet. In Limburg besichtigte die Gruppe den Dom und lernte die Innenstadt bei einer Stadtrallye kennen. Aber neben Ausflügen in die Umgebung kamen auch Schulbesuch und Freizeit nicht zu kurz: an zwei Schultagen lernten die französischen Schüler den ‚kurzen‘ deutschen Schulalltag kennen, am Wochenende und den freien Nachmittagen standen mit den Familien Besuche in Koblenz, im Phantasialand, im Schwimmbad, auf der Kartbahn etc. auf dem Programm. Schön für die Schüler, dass sie gerade ein paar Wochen zuvor, kurz vor den Osterferien, bei ihren französischen Corres zu Besuch und die Kontakte noch frisch waren. Auch in Frankreich gab es neben dem Unterricht viel Kultur kennenzulernen: die Städte Dijon und Auxerre, die Schlösser Ancy-le-Franc und Maulnes. Für rund 80 deutsche und französische Jugendliche und deren Lehrer waren es zwei erfolgreiche Wochen in Sachen deutsch-französischer Freundschaft und wir hoffen, dass die Kontakte zwischen den Jugendlichen -mit Hilfe der modernen Medien kein Problem - bestehen bleiben, bis wir uns alle im nächsten Jahr wiedersehen!

À l'école

 

Vom 26.04. bis 02.05.2016 besuchte eine Schülergruppe von Anne-Frank-Realschule plus und Mons-Tabor-Gymnasium ihre Austauschschüler in der Partnerstadt Tonnerre in Burgund. 

Nach einem verspäteten Start kamen wir nach ca. 8 Stunden Fahrt in Tonnerre an, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden. Schüler wurden mit ihren Corres bekannt gemacht, bei anderen, die sich schon seit mehreren Jahren besuchen, war die Wiedersehensfreude groß.

Am nächsten Tag stand Schule auf dem Programm – die Schülerinnen und Schüler besuchten den Unterricht ihrer französischen Partner. Es wurde u. a. auch gespielt und sogar ein Test in Mathe (erfolgreich!) mitgeschrieben. Interessant für die Deutschen und auch neu in Tonnerre ist, dass die Schüler nach dem Unterricht nicht direkt zu den Bussen stürmen, sondern als Vorsichtsmaßnahmen nach den Anschlägen in Paris hinter dem Tor auf dem Schulgelände warten, bis sie busweise aufgerufen werden. Der Schultag war nur kurz, da die Franzosen am Mittwochnachmittag frei haben und alle verbrachten den Rest des Tages in „ihren“ Familien.

Am nächsten Tag fuhren wir mit Bussen in das ca. 140 km entfernte Beaune und besuchten dort das „Hôtel-Dieu“, ein altes Krankenhaus aus dem 15. Jahrhundert mit eigener Apotheke und Küche, das bis ins 20. Jahrhundert benutzt wurde. Heute wird es nicht nur als Museum, sondern auch für Weinauktionen benutzt. Anschließend picknickten wir gemeinsam bei fast winterlichen Temperaturen Ende April und anschließen durften sich die Schüler in deutsch-französischen Kleingruppen die Stadt ansehen, leckere Macarons probieren, shoppen,..... Der Abend wurde wieder in den Familien verbracht.

Am nächsten Tag ging es wieder in die Schule, fast schon Routine... Mittags mussten die französischen Corres noch die Schulbank drücken, die reiselustigen Deutschen dagegen durften mit ihren Lehrern einen netten Nachmittag in Auxerre verbringen, wo wir die Kathedrale St- Etienne besichtigten und die Innenstadt erkundeten. Pünktlich um 17.00 Uhr holten wir die französischen Schüler ab um den Heimweg anzutreten.

Wochenende! Die Schülerinnen und Schüler unternahmen und erlebten so einiges: ein paar waren in Paris, von Fahrten in einen Vergnügungspark wurde erzählt, viele trafen sich mit Freunden, …

Am Montag – endlich bei strahlendem Sonnenschein! - machten wir eine Exkursion in das Örtchen Vézélay, Wallfahrtsort und Startpunkt für den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Variante des modernen Pilgers mit einem Wägelchen konnten wir beobachten! Die französischen Lehrer haben eine tolle Stadtführung mit Quiz ausgearbeitet, das den Schülern viel Spaß machte. Außerdem besuchten wir das Musée Zervos, Museum für moderne Kunst, mit Werken von bekannten Künstlern wie u. a. Giacometti, Kandinsky, Picasso, Miró,... Die Ausstellung ist untergebracht im Haus des Schriftstellers Romain Rolland (19./20. Jhdt.), der sich als Pazifist für eine Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich eingesetzt hat, und dem auch noch ein Raum im Museum gewidmet ist.

Am nächsten Morgen verließen wir unsere Partnerstadt Tonnerre nach einem tränenreichen Abschied und freuen uns jetzt auf den Gegenbesuch der Franzosen in Montabaur!

Weitere Fotos befinden sich im Fotoalbum auf dieser Homepage.

In Auxerre
In Auxerre
 

 

 

Wie schon seit vielen Jahren Tradition findet auch in diesem Jahr wieder der Schüleraustausch zwischen dem Collège Abel Minard, dem Lycée Chevalier d’Eon, der Anne-Frank-Realschule und dem Mons-Tabor-Gymnasium statt.

 

Die deutschen Schüler erwarteten ihre französischen Austauschschüler am Freitag, dem 04.04. am Busrondell in Montabaur. Nachdem sich die Corres gefunden hatten - manche kannten sich schon vom Jahr zuvor, andere mussten sich erst kennenlernen - gingen sie zusammen in die Gastfamilien.

 

Am nächsten Tag kamen die französischen Schüler und Schülerinnen mit in ihre jeweiligen Gastschulen und konnten so ein wenig am schulischen Leben in Deutschland teilnehmen.

 

Samstag fand dann eine GPS-Rallye in Montabaur statt. Gemischte Schülergruppen machten mit GPS-Geräten eine Rallye durch die Stadt, an deren erfolgreichem Ende ein Schatz auf sie wartete. Zwischen den einzelnen Runden gab es zur Mittagszeit eine Erfrischung in Form von Brezeln und Getränken an der alten Stadtmauer.

 

Den Sonntag verbrachten die SuS in ihren deutschen Gastfamilien und erkundeten mit ihnen die nähere und weitere Umgebung von Montabaur.

 

Am Montag stand Frankfurt auf dem Programm. Als erstes wurde das Science Center EXLORA besucht. Dort konnten Deutsche und Franzosen viel erfahren über Visuelle Visionen und Phänomene des Schalls. Sie erlebten das Frankfurt der Jahrhundertwende in 3-D-Fotografien gestern und heute phantastisch und plastisch, sie waren selbst aktiv an Kaleidoskopen, an Zerrspiegeln, an olfaktorischen Schnüffelboxen und vielem mehr. Und sie machten Denkspiele am T-Tisch, am Turm von Hanoi und anderen Stationen.

 

Schüler und Lehrer waren begeistert von diesem Museum, das geeignet ist für Jugendliche von 6 bis 66 und darüber hinaus. Nach der Picknickpause ging es dann auf die Zeil zum Shoppen, was auch richtig genutzt wurde.

 

Am Dienstagmorgen war schon wieder Zeit zum Abschiednehmen. Um 8:30 Uhr starteten die Franzosen nach Tonnerre. Eine schöne Zeit ging zu Ende. Doch schon im Mai diesen Jahres wird der Gegenbesuch der Deutschen in Frankreich stattfinden. Daher ist der Abschiedsschmerz nicht zu groß und wir sagen: Merci, au revoir et à bientôt. Danke, auf Wiedersehn und bis bald.

 

 

 

 

Ein ausführlicher Bericht folgt nach den Osterferien.

Anläßlich des Schüleraustauschs der Anne-Frank-Realschule plus und des Mons-Tabor-Gymnasiums mit den Partnerschulen Collège Abel Minard und des Lycée Chevalier d’Eon in Tonnerre wurden Danielle und Jacques Ferrari verabschiedet. Beide begleiten den Austausch seit fast 25 Jahren und haben somit einen großen Beitrag zur langjährigen Beziehung der Schulen geleistet. Nun wurden sie von den Montabaurer Kollegen auf der Terrasse des Schlosses mit großem Dank verabschiedet.

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