Projekttage

In der Festwoche anlässlich des Jubiläumsjahres fanden rund um den Geburtstag von Anne Frank vom 11. bis 15. Juni die Projekttage statt. In insgesamt 31 Projekten beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule mit den unterschiedlichsten Themen unter dem Motto „Toleranz und kulturelle Vielfalt“. Gemeinsam mit ihren Lehrern, aber auch mit vielen außerschulischen Experten erlebten sie das Schulleben auf eine ganz andere Art. Mit viel Motivation und großem Teamgeist arbeiteten sie mit Kopf, Herz und Hand an ihren Projekten.

 

Einige Projekte hatten die Namensgeberin der Schule, Anne Frank, fest im Blick. Unter dem Motto „Spuren jüdischen Lebens in Montabaur“ besuchte eine Gruppe mit Herrn Engel verschiedene Orte in Stadtbereich und recherchierte zum Thema „Juden in Montabaur“, um aus ihren Erfahrungen Erklärfilme herzustellen.

Herr Noll und seine Gruppe beschäftigten sich mit GPS und nutzten das System, um so die Stolpersteine in Montabaur und Umgebung aufzufinden. Natürlich wollten die Schüler auch mehr über das Leben der Menschen erfahren, für die die Stolpersteine stehen.

Die „Sozialhelden“ erforschten mit Frau Müller-Metternich, wie behindertengerecht Montabaur ist. Sie erarbeiteten Vorschläge zur Verbesserung und interviewten Bürgermeisterin Gabi Wieland zu diesem Thema, der die Schüler auch ihre Vorschläge übergaben.

 

 

 

In Zeiten, in denen Tausende Schüler in den Städten für den Schutz unserer Erde demonstrieren, waren die Projekte zum Thema Umweltschutz äußerst aktuell. Die Gruppe „Save our future“ mit Frau Albert und Herrn Albert engagierten sich für den Kampf gegen die Umweltverschmutzung und beschäftigten sich mit den Alternativen zu Plastik und Co.  Sie stellten Produkte aus natürlichen Rohstoffen her und machten ein YouTube-Video darüber.

Mit natürlichen Rohstoffen arbeitete auch die Gruppe um Frau Müller, die in ihrem Projekt „Kosmetik selbst herstellen“ Seifen, Badekugeln, Handcremes und Lippenbalsam machten.

Mit Frau Götze und Frau Herzmann nutzte die Gruppe „Upcycling und DIY“ ausgediente Gegenstände, um ganz neue Produkte daraus herzustellen.

 

 

Der Wald als Naturraum stand bei zwei Projekten im Mittelpunkt. Im Projekt „Wald erleben verbindet“ unter der Leitung von Frau Gerharz und Frau Risse erkundeten die Schüler den Wald am Malberg bei Moschheim mit einem Förster und verarbeiteten ihre Erlebnisse mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt in Kunstwerken und Texten.

Mit dem Fahrrad in den Wald ging es für die Gruppe von Herrn Schenkenhofer. Sie erforschten den heimischen Wald auf zwei Waldlehrpfaden in und um Montabaur.

 

 

Unter dem Motto „Selfmade“ wurde gehandarbeitet und gekocht. Frau Rupp und die Experten Frau Eberth und Frau Schuhmann zeigten ihren Schülern die Grundlagen des Nähens, die mit ihrem neuen Kenntnissen Stofftiere und Utensilos herstellten.

Mit Wolle arbeitete die Gruppe um Frau Kinast und Frau Vierbuchen. Sie erlernten das Häkeln und Stricken und stellten unterschiedliche Gegenstände vom Freundschaftsbändern bis hin zu Socken her.

In der Küche wurden Leckereien aus aller Herren Länder gezaubert. Die zwei Mütter Frau Heil und Frau Brugger zeigten ihrer Gruppe, wie vegetarische Gerichte aus Indien gekocht werden. Frau Pfrommer und Frau Abdas testeten mit den Schülern viele kleine Leckereien aus verschiedenen Kulturen und hielten die besten in persönlichen Rezeptsammlungen fest.

In den zwei Französisch-Projekten ging es neben der Beschäftigung mit der Kultur Frankreichs auch kulinarisch zu. Auf unterschiedlichen Sprachniveaus haben Frau Köppler-Dörsam mit Frau Haßlinger sowie Frau Hebel mit den Schülern französische Rezepte studiert und Crepes gebacken.

International ausgerichtet war auch das Projekt „Spielerisch Vielfalt erleben“ mit Herrn Mazarin. Hier wurden Spiele aus verschiedenen Regionen der Welt hergestellt gespielt und darüber recherchiert.

 

 

Natürlich haben sich die Schüler auch sportlich betätigt. „Runter von der Couch“ hieß das Projekt von Herrn Fischer und Frau Dosch, das den Schülern im Fitnesscenter und in der Schule viel Spaß an der Bewegung gebracht hat.

Nicht nur an der schuleigenen Kletterwand wurden mit Frau Moeller und Frau Dötsch große Höhen erklommen. Nachdem die Schüler dieser Gruppe die Kletter- und Sicherungstechniken trainiert haben, ging es zur Hohen Lay nach Nassau, wo bis in schwindelerregende Höhen geklettert werden konnte.

Innere Stärke, Selbstverteidigung und Selbstbehauptung stand bei Frau Neu und ihrem Team auf dem Programm. Unterstützt von Vertretern der Polizei und Kampfsporttrainer vom Okami Trainingscenter in Wirges und vom Shotokan Dojo in Montabaur lernten die Schüler, wie sie sich selbst behaupten und im Zweifel auch verteidigen können.

Das Projekt „Boxen macht Schule“ des Boxtrainers Herrn Meurer vom Boxclubs Montabaur, das kürzlich auf Landesebene für Aufsehen sorgte, hat auch die Schüler und Herrn Schweizer begeistert.

In den Kreissporthallen wurden verschiedene Sportarten trainiert. Bei Herrn Vogt wurde Badminton und bei Herrn Schüler Tischtennis gespielt. Bei Herrn Schmitz wurde im Parcours selbst das manchmal unbeliebte Turnen zum großen Spaß.

Leben retten, das ist das Ziel der DLRG. Mit Frau Müller konnten sich die Schüler von Herrn Korth im Mons Tabor Bad auf das Schwimmabzeichen „Junior-Retter“ vorbereiten und anschießend die Prüfung ablegen.

 

 

Die Musiker der Gruppe „Trashdrumming“ lernten von Frau Birkenheier Musik auf Regentonnen zu trommeln. Groovige Rhythmen bestimmten die Tage dieser Schüler.

 

 

In der Projektwoche wurde auch viel getanzt. In der Tanzschule Schöffl fand das Projekt „Let’s dance“ statt. Hier wurde mit Birgit Leisenheimer zu Rock’n’Roll und Salsaklängen das Tanzbein, manchmal aber auch der ganze Körper, geschwungen.

In der Schule wurden bei Frau Lüken und Frau Malinowsky zur Countrymusik unterschiedlichste Schritte und Kombinationen des Square Dance eingeübt. Auch dieses synchrone Tanzen in der Gruppe machte den Schülern sichtlich viel Spaß.  

Sehr sportlich ging es bei „Starlight Express“ zu. Mit Frau Schmidt-Engels, Herrn Heinrich und Jason Goldman wurde eine Choreographie im Stil des berühmten Musicals auf Skates erlernt.

 

 

Die Künstler unserer Schulgemeinschaft waren natürlich auch äußerst kreativ. Während eine Gruppe mit Frau Große-Heilmann und Frau Reichwein ein tolles Bühnenbild für den Starlight Express gestaltete, probierten sich die Künstler in der Gruppe „Mixedmedia-Acrylmalerei“ unter Anleitung von Frau Bohnet und Frau Rasbach an unterschiedlichen Techniken aus. Neben Einzelbildern entstand hier auch ein gemeinsames großformatiges Bild, das zukünftig das Schulgebäude verschönern wird. Für den guten Zweck bastelten die Schüler der Gruppe „Tierische Paper Balls“ mit Frau Linden Tierfiguren zum Aufhängen und Hinstellen.

 

Die in der Projektwoche entstanden Produkte und Vorführungen können beim großen Schulfest am 15. Juni 2019 von 11 bis 16 Uhr bestaunt werden.                       

 

                              

Lasset die Spiele beginnen!

Am Mittwoch, den 15.03.2015, dem letzten Tag vor den Osterferien, „duellierten“ sich die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus mit ihren Klassenlehrern/innen in 17 Spielen unterschiedlicher Anforderungen.

Das diesjährige Schülerassistententeam (Alexandra Hehl, Valeria Braininger, Joanna Wagner und Sandra Schäfer (10a)) begann zusammen mit ihrer betreuenden Lehrerin Diana Albert bereits im November mit den ersten Vorbereitungen. Dabei wurde festgelegt, dass der Spielmodus in diesem Jahr verändert werden sollte. Die Schüler/innen einer Klasse gingen gemeinsam mit ihrem/ihrer Klassenlehrer/in nach einem festgelegten Laufplan von Spielort zu Spielort und traten dort zum Beispiel im „Puzzeln um die Wette“, „Spaghettigreifen“ und „Fußballtorwandschießen“ gegeneinander an. Während der Klassenlehrer 17 Spiele bestreiten musste, teilten sich die Schüler der einzelnen Klassen zu dritt oder zu fünft im jeweiligen Spiel auf. Eine kleine Erleichterung für den Lehrer sollten die „Joker“ an jeder Station darstellen, die vielleicht gerne zum Beispiel beim „Promiraten“ oder „Eierlaufen“ eingesetzt werden. Alle Lehrer ohne eigene Klasse sollten die Funktion eines Jokers für ein Spiel einnehmen.

Nach den Weihnachtsferien startete dann langsam die Feinplanung der Veranstaltung, bei der die Schülersprecher und SV-Lehrer der Schule die Schülerassistenten unterstützten. Ein Tag vor der Austragung wurden am Nachmittag die Räume, die Turnhalle und der Schulhof präpariert, die letzten Materialien erstellt, Spiele nochmals getestet und sich auf einen spannenden folgenden Vormittag vorbereitet.

Im „Ausschneiden“ und „Gewichtehalten“ (hier hatten die Schüler ihrer Altersgruppe angepasste Schwierigkeitsstufen) konnten die Lehrer kaum punkten. Das „Knobeln“ und „Promiraten“ entschieden die Schüler im Gesamtüberblick ebenfalls für sich! Recht deutliche Siege erzielten die Lehrer allerdings im „Eierlauf“, „Frisbee-Zielwerfen“, „Spaghettigreifen“, „Erbsenweitspucken“ und erstaunlicherweise beim „Singstar“! Das „Wattepusten“ wurde für die Pauker hart, da sie anderthalb Minuten gegen wechselnde Schüler/innen nach einer halben Minute pusten mussten. Hier zeigte sich ein Vorteil unserer Bläserklassen, jedoch entschieden die Lehrer das Duell im Klassenschnitt der 34 Klassen für sich. Man kann sagen, dass es unentschieden in den restlichen Wettkämpfen wie Dosenhockey, Körbewerfen, Münzen Zielwerfen, Dart, Torwandschießen, Puzzeln und im Quiz ausging.

Die Begegnung zwischen Schülern und Lehrern war etwas Besonderes und weiterhin war es schön anzusehen, wie gegenseitig angespornt und herausgefordert wurde. Für beide Parteien war es interessant zu erleben, welche Fähigkeiten doch in den einzelnen Persönlichkeiten stecken. Jede Klassenstufe ging unterschiedlich in die Wettkämpfe: Die zehnten Klassen stiegen in einen nahezu harten Kampf mit ihrem Klassenlehrer ein, auf beiden Seiten herrschte Siegessicherheit. Die fünften und sechsten Klassen nahmen mit Anfeuerungen die Spiele auf, während die siebten bis neunten Klassen ruhig im Vorfeld blieben, sich jedoch im Duell selbst in mitfiebernder Aktion zeigten. Allen gemein war, dass die Schülerinnen und Schüler freudig und lächelnd mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aus den Spielen herauskamen!

 

Ein großer Dank gilt den Vorbereitungsteams der Schule (Schülerassistenten und SV), den freiwilligen PES-Kräften, den Schülern und Lehrern, die den Juryposten so fair und gewissenhaft begleitet haben, und allen Klassenteams!

 

Das Schülerassistententeam, das auch den Pausensport der AFRS+ mit großer Beteiligung der 5. und 6. Klassen leitet.

 

Weiter Bilder des Schüler-Lehrer-Duells folgen!

Schüler der Projektgruppe Photovoltaik arbeiten an den Verkabelungen ihrer Anlagen. Im Bild links sind große Akku-Blöcke zu sehen, in denen die eingefangene Sonnenenergie gespeichert wird. So konnten auch während des Gewitterregens am Schulfest Geräte mit Energie versorgt werden.

Ein Schüler der Projektgruppe Photovoltaik erklärt interessierten Besuchern des Schulfestes das Prinzip der Solarzellen, die Strahlungsenergie der Sonne direkt in elektrische Energie umwandeln.

Die Schüler der Projektgruppe Lieder und Tänze gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit tanzen im Innenhof der Schule, der so endlich auch einmal genutzt wird.

Ein heftiger Gewitterregen trieb leider alle Besucher des Schulfestes ins Schulgebäude und in die Aula. 

Umwelttag an der Anne-Frank-Realschule plus

Im Rahmen eines Projekttages gestaltete die Anne- Frank-Realschule plus in Montabaur, von der 5. bis zur 10. Klasse, am 2. Mai einen Umwelttag.

Wie können wir unsere Schule sauber halten?

Wie vermeiden wir Müll?

Wohin geht der Elektroschrott?

Was passiert auf der Mülldeponie?

Viele dieser Fragen standen im Mittelpunkt der Stufenprojekte beim Umwelttag.

Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung aller Schülerinnen und Schüler der Schule, in der vier Lehrer eine kurze Mülltonnenpercussion zum Besten gaben, führten die einzelnen Klassen im Klassenverband verschiedene Projekte zum Thema Müll durch.

Die 5. und 6. Klassen beschäftigten sich z.B. mit der Mülltrennung in den Klassenräumen, gestalteten Müllgirlanden und bastelten Portmonees aus Tetrapackverpackungen.

In den 7. Klassen wurde die beste gebaute Müllmurmelbahn gesucht und prämiert, Müllregeln für die Schule erarbeitet und die Mülltrennung bearbeitet.

Den 8. Klassen wurde die Agenda 21 vorgestellt und eigene Ansatzpunkte zur Umsetzung der Agenda erarbeitet. Als Beispiel für die konkrete Umsetzung der Agenda 21 in unserer Region wurde das Trockenstabilatverfahren der MBS-Anlage  in Rennerod untersucht.

Die 9. Klassen besuchten die Mülldeponie oder den Abfallwirtschaftsbetrieb Bellersheim.

Im Anschluss an diese Exkursionen wurden Plakate über die Betriebe für eine Ausstellung erstellt.  

Die 10.Klassen beschäftigten in einer Gruppe mit dem Thema Elektroschrott, andere Gruppen erstellten Mülleimerplakate mit Logos und Sprüchen wieder andere gestalteten die Mülleimerstandorte.

In einer Abschlussveranstaltung konnten dann alle Stufen ihren Tag und  ihre Ergebnisse den Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung durch die Cajonklasse und ein Mülllied der Klasen 5a und 5e.

Allen Schülerinnen und Schülern, dem Lehrerkollegium und den Mitarbeitern der WAB und der Firma Bellersheim ein großes Dankeschön  für ihr Engagement und ihre Mitarbeit.

Ein Schritt zu einer sauberen Schule und sauberen Umwelt.

Weitere Fotos vom Projekttag sind im Fotoalbum zu sehen.

 

Schulfest am 3. Juli 2009

 

Am 3. Juli 2009 feierten Schüler, Eltern und Lehrer der Anne-Frank-Realschule Montabaur als Abschluss der Projekttage 2009 ein Schulfest. Bei herrlichem Sonnenschein eröffneten die Bläserklassen und Schulleiter Ernst-G. Carstenen die Veranstaltung auf dem Schulhof. Leider mussten wegen eines Gewitters, das über Montabaur zog, bald alle Aktivitäten in die Aula oder das Schulgebäude verlegt werden. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht abschrecken und bestaunten die Ergebnisse der 3-tägigen Projektarbeit der Schüler.

Hier erste Bilder vom Schulfest. Weitere Bilder und Berichte folgen.

 

 

Die beiden Bläserklassen bereiten sich auf die Eröffnung des Schulfestes vor. Im Hintergrund baut die Schulband Another Way ihre Instrumente und Technik auf.

 

Die Schüler des Percussion-Projektes überzeugen mit lateinamerikanischen Rhythmen, die sie in nur 3 Tagen einstudiert haben.

 

Freundlich grüßt Anne Frank als Namensgeberin der Schule alle, die über den Schulhof kommen. Die Projektgruppe Wir sind Anne Frank! Alles Logo?!? hat ihr Konterfei überlebensgroß auf die Schulwand gemalt.

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