Schulpastoral

Zunächst eine kleine Geschichte, die kürzlich Teil einer Predigt in einem Gottesdienst war:

Ein kleiner Junge kam neu in den Kindergarten und wurde von der Erzieherin nach seinem Namen gefragt. „Püschelbär“ sagte der Junge ganz selbstverständlich. Überaus verwundert, konnte die Erzieherin dies nicht glauben. Doch auch ein mehrfaches Nachfragen änderte die Aussage des Kleinen nicht.
Eine vorsichtige Erkundigung bei den Eltern brachte jedoch Klarheit und verursachte allerseits ein nicht zu verbergendes Schmunzeln:
Der Junge heißt: „Pierre-Gilbert“.

Früher gab man seinen Kindern Namen die bekannt waren, die man kannte aus Geschichten der eigenen Religion, Namen die bereits getragen wurden innerhalb der Familie, oder eben aus der Liste von Heiligen.
Man wusste wie man den Namen ausspricht, schreibt und von wem er stammt, an wen er erinnert.

Heute ist das manchmal nicht mehr so einfach.

Aber dennoch gibt es immer eine Heilige oder einen Heiligen auf den der eigene Name zurückgeführt werden kann, an die oder den der eigene Name erinnert.

Unter diesem Aspekt haben viele unserer Schülerinnen und Schüler freiwillig und im Rahmen des Religionsunterrichtes „ihre Heilige oder ihren Heiligen“ zu ihrem Namen gesucht und sich mit der Heiligen oder dem Heiligen auf einer DinA4-Seite präsentiert.

So kann sich jeder auf die Suche begeben nach seiner Heiligen oder seinem Heiligen und auf diese Weise auch etwas über deren oder dessen Leben erfahren. Vielleicht findet sich auch innerhalb der Familie der Name wieder und macht somit auch eine Erinnerung an diesen Menschen möglich.

 

 

 

 

 

"Stolperstein" zum Nikolaustag


Am Montag. 05.12.2011, und Dienstag, 06.12.2011, wird es wieder eine Art “Stolperstein“ geben. An vielen Stellen im Schulhaus rufen kleine Plakate (siehe unten) dazu auf, im Sinne der Tradition des Schenkens, selbst auch etwas zu verschenken. Hierbei handelt es sich nicht um Materielles, sondern um ein nettes Wort für oder über einen Mitmenschen / einen Freund. Im Foyer der Schule ist dazu ein Nikolaussack von uns an einer Stellwand befestigt worden, der die kleinen Zettel enthält, welche mit netten Worten beschrieben werden können und anschließend an die jeweilige Person verschenkt werden.

Viel Freude beim Schenken und bereits jetzt schon einen schönen Nikolaustag!


Im Folgenden die Darstellung des Plakates:

 


 

Nikolaustag am 06. Dezember

 

Das Auftreten des Heiligen Nikolaus als segensreicher Wohltäter wird seit dem 17. Jahrhundert in

der Tradition des Schenkens durchgeführt.

Kinder stellen am Abend des 5. Dezember ihre Stiefel vor die Tür oder auf ein Fensterbrett, damit

der Nikolaus diese in der Nacht füllen kann.


Vor vielen, vielen Jahren

in einem fernen Land,

lebt` einst ein heiliger Bischof,

Sankt Nikolaus genannt.

Er war geliebt von groß und klein,

denn alle wollte er erfreun.

Lieber, heiliger Nikolaus,

komm doch heut in unser Haus.

Lehr uns an die Armen denken,

lass uns teilen und verschenken.

Zeig uns, wie man fröhlich gibt,

wie man hilft und wie man liebt.

 

Schenke DU einem Mitmenschen ein nettes Wort!

Es ist ganz einfach:

Gehe ins FOYER und nimm Dir einen Zettel aus dem

Nikolaussack, schreibe etwas Nettes für oder über einen

Mitmenschen / einen Freund und verschenke Deinen Zettel {#emotions_dlg.smile}

Am 1. Dezember wurde das erste Fenster des Adventskalenders eröffnet.

Dieses Fenster wurde von der Klasse 8f (Klassenleiterin Frau Schmalebach) gestaltet.

Start des „lebendigen“ Adventskalenders am 01. Dezember 2011

Adventskalender haben eine lange Tradition. Schon immer sollten sie vor allem Kindern das furchtbar lange Warten auf das Christkind verkürzen. So geschieht es auch heute noch in vielen Familien, ob mit gekauften oder selbst gebastelten Adventskalendern. Ihnen allen ist gemeinsam, dass es 24 Türchen/Beutel oder dgl. gibt, von denen an jedem Tag eines geöffnet werden darf.

In den letzten Jahren finden sich aber auch immer mehr „lebendige Adventskalender“, d. h. Erwachsene treffen sich an jedem Abend des Advents, um miteinander ein paar besinnliche Minuten bei Texten, Gebeten und Liedern zu verbringen. Jeden Abend trifft man sich an einem anderen Haus und trägt so die Gedanken zum Advent durch den ganzen Ort.

In diesem Jahr haben sich nun einige Klassen bereit erklärt, einen „lebendigen“ Adventskalender in unserer Schule zu gestalten. Unsere Türchen sind die Fenster des Hauptgebäudes zum großen Schulhof. An fast jedem Tag des Advents werden wir nun ein „Türchen“ unseres Kalenders öffnen. Dies wird jeweils in der ersten großen Pause des entsprechenden Tages geschehen. Die Gruppen, die ein Fenster gestaltet haben, werden ihr Fenster kurz vorstellen, Gedichte oder Geschichten vorlesen, ein Lied spielen oder sogar selbst gedichtete Lieder und Texte vortragen. Damit auch alle anderen Schüler mithören können, werden wir versuchen, die Vorträge über die Hausanlage zu übertragen. Mit der Verleihung der Nummer ist dann dieses „Fensterchen“ eröffnet.

Damit alle Fenster auch den ganzen Advent betrachtet werden können, sind sie auch bereits vor der Eröffnung dekoriert und verleihen bereits jetzt dem Gebäude einen festlichen Glanz.

Wir danken auf diesem Wege schon einmal ganz herzlich allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften, die sie bei der Gestaltung unterstützt haben.

Alle Eröffnungstermine auf einen Blick:

01. Dezember: Klasse 8f (mit Frau Schmalebach)

05. Dezember: Klasse 8b (mit Frau Kram)

06. Dezember: Klasse 5f (mit Frau Groß)

07. Dezember: Wpf-Kurs SOP 10a/e (mit Herrn Engel)

12. Dezember: Klasse 5e (mit Herrn Mazarin)

13. Dezember: Klasse 6a (mit Frau Schuster)

14. Dezember: Klasse 7a (mit Frau Hoffmann)

15. Dezember: Klasse 7b (mit Frau Nink)

19. Dezember: Klasse 6e (mit Herrn Gingele)

20. Dezember: Klasse 5d (mit Frau Scriba)

21. Dezember: Klasse 8e (mit Frau Scriba)

Ein „Fenster“plan (Welche Gruppe gestaltete welches Fenster?) ist im Anhang als pdf verfügbar.

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