Schulpastoral

„Andersleben“

Ausstellung zum 800-jährigen Bestehen der Abtei Marienstatt


In Zusammenarbeit mit dem Mons-Tabor-Gymnasium konnte die interaktive Ausstellung zum 800-jährigen Bestehen der Abtei Marienstatt auch unseren Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon beim Betreten dieser Ausstellung merkt man, dass hier eine andere Form der Beschäftigung mit dem Thema gefragt ist. Der Blick in das Jesus-Antlitz am Eingang scheint unvermeidlich und schon steht man inmitten dreier würfelförmiger Räume (Anderszeit, Andersort, Andersleben), die zur Auseinandersetzung mit dem Klosterleben motivieren. Beschriftete Holzwürfel fordern dazu auf, seine inneren Bedürfnisse in ein Gleichgewicht zu bringen, was gar nicht so einfach scheint. Über Kopfhörer kann man Interviews mit Mönchen lauschen und ihre Ansichten zu Themen wie Liebe und Gehorsam erfahren. Bildschirme stellen den Tagesablauf der Mönche – ganz unter dem Motto Ora et Labora – dar, für die Besucher kaum fassbar, der Tag beginnt bereits um 5:00 Uhr in der Frühe. Eine Videoinstallation beschäftigt sich mit dem Thema Chaos und Ordnung. Eine Pinnwand verlangt danach, einen Zettel mit den eigenen Bedürfnissen dort zu platzieren. Sie wird gleichzeitig ein Teil der Ausstellung für die nachfolgenden Gruppen.

In den letzten zwei Wochen haben zahlreiche Religionsgruppen der Anne-Frank-Realschule plus die Ausstellung mit ihren Religionslehrern besucht, begleitet von Unterrichtssequenzen zum Thema. Ein Dankeschön an Frau Jenny Groß, die im Organisationsteam im Vorfeld der Ausstellung mitgearbeitet hat.

Kleine Kunstwerke im Advent

Auch in diesem Jahr hat sich unsere Schule wieder in einen riesigen Adventskalender verwandelt. Bereits am 01. Dezember waren alle Fenster dreier Stockwerke prächtig geschmückt und kündigten mit Engeln, Rentieren, Sternen und Weihnachtsmännern das bevorstehende Weihnachtsfest an.

An jedem Tag des Advents wurde ein Fenster im Foyer besonders in den Mittelpunkt gestellt und besinnliche Texte luden dazu ein, sich mit der Gestaltung des Fensters länger auseinanderzusetzen.

Allen Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr Zeit für die Gestaltung zur Verfügung gestellt haben, ein herzliches Dankeschön.

Damit die kleinen Kunstwerke nicht in Vergessenheit geraten, können sie alle noch einmal vereint im pdf-Anhang betrachtet werden.


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Diese Datei herunterladen (Adventsfenster collage.pdf)Adventsfenster collage.pdf 564 KB07-01-2013

Zunächst eine kleine Geschichte, die kürzlich Teil einer Predigt in einem Gottesdienst war:

Ein kleiner Junge kam neu in den Kindergarten und wurde von der Erzieherin nach seinem Namen gefragt. „Püschelbär“ sagte der Junge ganz selbstverständlich. Überaus verwundert, konnte die Erzieherin dies nicht glauben. Doch auch ein mehrfaches Nachfragen änderte die Aussage des Kleinen nicht.
Eine vorsichtige Erkundigung bei den Eltern brachte jedoch Klarheit und verursachte allerseits ein nicht zu verbergendes Schmunzeln:
Der Junge heißt: „Pierre-Gilbert“.

Früher gab man seinen Kindern Namen die bekannt waren, die man kannte aus Geschichten der eigenen Religion, Namen die bereits getragen wurden innerhalb der Familie, oder eben aus der Liste von Heiligen.
Man wusste wie man den Namen ausspricht, schreibt und von wem er stammt, an wen er erinnert.

Heute ist das manchmal nicht mehr so einfach.

Aber dennoch gibt es immer eine Heilige oder einen Heiligen auf den der eigene Name zurückgeführt werden kann, an die oder den der eigene Name erinnert.

Unter diesem Aspekt haben viele unserer Schülerinnen und Schüler freiwillig und im Rahmen des Religionsunterrichtes „ihre Heilige oder ihren Heiligen“ zu ihrem Namen gesucht und sich mit der Heiligen oder dem Heiligen auf einer DinA4-Seite präsentiert.

So kann sich jeder auf die Suche begeben nach seiner Heiligen oder seinem Heiligen und auf diese Weise auch etwas über deren oder dessen Leben erfahren. Vielleicht findet sich auch innerhalb der Familie der Name wieder und macht somit auch eine Erinnerung an diesen Menschen möglich.

 

 

 

 

 

"Stolperstein" zum Nikolaustag


Am Montag. 05.12.2011, und Dienstag, 06.12.2011, wird es wieder eine Art “Stolperstein“ geben. An vielen Stellen im Schulhaus rufen kleine Plakate (siehe unten) dazu auf, im Sinne der Tradition des Schenkens, selbst auch etwas zu verschenken. Hierbei handelt es sich nicht um Materielles, sondern um ein nettes Wort für oder über einen Mitmenschen / einen Freund. Im Foyer der Schule ist dazu ein Nikolaussack von uns an einer Stellwand befestigt worden, der die kleinen Zettel enthält, welche mit netten Worten beschrieben werden können und anschließend an die jeweilige Person verschenkt werden.

Viel Freude beim Schenken und bereits jetzt schon einen schönen Nikolaustag!


Im Folgenden die Darstellung des Plakates:

 


 

Nikolaustag am 06. Dezember

 

Das Auftreten des Heiligen Nikolaus als segensreicher Wohltäter wird seit dem 17. Jahrhundert in

der Tradition des Schenkens durchgeführt.

Kinder stellen am Abend des 5. Dezember ihre Stiefel vor die Tür oder auf ein Fensterbrett, damit

der Nikolaus diese in der Nacht füllen kann.


Vor vielen, vielen Jahren

in einem fernen Land,

lebt` einst ein heiliger Bischof,

Sankt Nikolaus genannt.

Er war geliebt von groß und klein,

denn alle wollte er erfreun.

Lieber, heiliger Nikolaus,

komm doch heut in unser Haus.

Lehr uns an die Armen denken,

lass uns teilen und verschenken.

Zeig uns, wie man fröhlich gibt,

wie man hilft und wie man liebt.

 

Schenke DU einem Mitmenschen ein nettes Wort!

Es ist ganz einfach:

Gehe ins FOYER und nimm Dir einen Zettel aus dem

Nikolaussack, schreibe etwas Nettes für oder über einen

Mitmenschen / einen Freund und verschenke Deinen Zettel {#emotions_dlg.smile}

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