Schulpastoral

"Alle in einem Boot"

Gottesdienst zum Schuljahresbeginn 2013

Eine Woche lang haben die rund 100 neuen Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen bereits mit ihren Klassenleitungen verbracht. Sie haben ihre neue Schule erforscht, neue Mitschülerinnen und Mitschüler sowie ihre Paten aus den 10. Klassen kennengelernt und versucht, ihren Platz im großen Schulschiff der Anne-Frank-Realschule plus zu finden.

Passend dazu waren sie am letzten Tag der Einführungswoche zum gemeinsamen Gottesdienst unter dem Motto "Alle in einem Boot" eingeladen. Margret Mayer-Boucsein und Oliver Mazarin hatten die Feier gemeinsam mit den evangelischen Schülerinnen und Schülern der siebten Klassen vorbereitet. In Anspielszenen zeigten die Älteren den Jüngeren, was auf einer Seereise so alles passieren kann: Nicht jeder findet sofort seinen Platz. Manch einer lehnt sich zurück, während die anderen für einen rudern müssen und zuweilen kann so eine Fahrt auch recht stürmisch werden. Gut zu wissen, dass es da Menschen gibt, die für einen da sind und einem helfen. Silke Zimmermann und Horst Engel (Schulpastoral) versuchten, das Evangelium von der Stillung des Seesturms in ihrer Predigt in den Schulalltag zu übertragen. Jesus (als Lehrer) gemeinsam in einem Boot mit seinen Jüngern (Schülern). In der liebevoll geschmückten Lutherkirche gestalteten die Schülerinnen und Schüler IHR Schiff, auf dessen Segel alle Namen einen Platz fanden. Am Ende durfte jeder als Erinnerung ein kleines Papierschiff mit nach Hause nehmen: "Keine Sorge ... Jesus sitzt mit im Boot!"

Der Gottesdienst wurde durch die gekonnten Beiträge der Bläserklasse unter Leitung von Thomas Eberth bereichert.

„Andersleben“

Ausstellung zum 800-jährigen Bestehen der Abtei Marienstatt


In Zusammenarbeit mit dem Mons-Tabor-Gymnasium konnte die interaktive Ausstellung zum 800-jährigen Bestehen der Abtei Marienstatt auch unseren Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon beim Betreten dieser Ausstellung merkt man, dass hier eine andere Form der Beschäftigung mit dem Thema gefragt ist. Der Blick in das Jesus-Antlitz am Eingang scheint unvermeidlich und schon steht man inmitten dreier würfelförmiger Räume (Anderszeit, Andersort, Andersleben), die zur Auseinandersetzung mit dem Klosterleben motivieren. Beschriftete Holzwürfel fordern dazu auf, seine inneren Bedürfnisse in ein Gleichgewicht zu bringen, was gar nicht so einfach scheint. Über Kopfhörer kann man Interviews mit Mönchen lauschen und ihre Ansichten zu Themen wie Liebe und Gehorsam erfahren. Bildschirme stellen den Tagesablauf der Mönche – ganz unter dem Motto Ora et Labora – dar, für die Besucher kaum fassbar, der Tag beginnt bereits um 5:00 Uhr in der Frühe. Eine Videoinstallation beschäftigt sich mit dem Thema Chaos und Ordnung. Eine Pinnwand verlangt danach, einen Zettel mit den eigenen Bedürfnissen dort zu platzieren. Sie wird gleichzeitig ein Teil der Ausstellung für die nachfolgenden Gruppen.

In den letzten zwei Wochen haben zahlreiche Religionsgruppen der Anne-Frank-Realschule plus die Ausstellung mit ihren Religionslehrern besucht, begleitet von Unterrichtssequenzen zum Thema. Ein Dankeschön an Frau Jenny Groß, die im Organisationsteam im Vorfeld der Ausstellung mitgearbeitet hat.

Kleine Kunstwerke im Advent

Auch in diesem Jahr hat sich unsere Schule wieder in einen riesigen Adventskalender verwandelt. Bereits am 01. Dezember waren alle Fenster dreier Stockwerke prächtig geschmückt und kündigten mit Engeln, Rentieren, Sternen und Weihnachtsmännern das bevorstehende Weihnachtsfest an.

An jedem Tag des Advents wurde ein Fenster im Foyer besonders in den Mittelpunkt gestellt und besinnliche Texte luden dazu ein, sich mit der Gestaltung des Fensters länger auseinanderzusetzen.

Allen Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr Zeit für die Gestaltung zur Verfügung gestellt haben, ein herzliches Dankeschön.

Damit die kleinen Kunstwerke nicht in Vergessenheit geraten, können sie alle noch einmal vereint im pdf-Anhang betrachtet werden.


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Diese Datei herunterladen (Adventsfenster collage.pdf)Adventsfenster collage.pdf 564 KB07-01-2013

Zunächst eine kleine Geschichte, die kürzlich Teil einer Predigt in einem Gottesdienst war:

Ein kleiner Junge kam neu in den Kindergarten und wurde von der Erzieherin nach seinem Namen gefragt. „Püschelbär“ sagte der Junge ganz selbstverständlich. Überaus verwundert, konnte die Erzieherin dies nicht glauben. Doch auch ein mehrfaches Nachfragen änderte die Aussage des Kleinen nicht.
Eine vorsichtige Erkundigung bei den Eltern brachte jedoch Klarheit und verursachte allerseits ein nicht zu verbergendes Schmunzeln:
Der Junge heißt: „Pierre-Gilbert“.

Früher gab man seinen Kindern Namen die bekannt waren, die man kannte aus Geschichten der eigenen Religion, Namen die bereits getragen wurden innerhalb der Familie, oder eben aus der Liste von Heiligen.
Man wusste wie man den Namen ausspricht, schreibt und von wem er stammt, an wen er erinnert.

Heute ist das manchmal nicht mehr so einfach.

Aber dennoch gibt es immer eine Heilige oder einen Heiligen auf den der eigene Name zurückgeführt werden kann, an die oder den der eigene Name erinnert.

Unter diesem Aspekt haben viele unserer Schülerinnen und Schüler freiwillig und im Rahmen des Religionsunterrichtes „ihre Heilige oder ihren Heiligen“ zu ihrem Namen gesucht und sich mit der Heiligen oder dem Heiligen auf einer DinA4-Seite präsentiert.

So kann sich jeder auf die Suche begeben nach seiner Heiligen oder seinem Heiligen und auf diese Weise auch etwas über deren oder dessen Leben erfahren. Vielleicht findet sich auch innerhalb der Familie der Name wieder und macht somit auch eine Erinnerung an diesen Menschen möglich.

 

 

 

 

 

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