Schulpastoral

Start des „lebendigen“ Adventskalenders am 01. Dezember 2011

Adventskalender haben eine lange Tradition. Schon immer sollten sie vor allem Kindern das furchtbar lange Warten auf das Christkind verkürzen. So geschieht es auch heute noch in vielen Familien, ob mit gekauften oder selbst gebastelten Adventskalendern. Ihnen allen ist gemeinsam, dass es 24 Türchen/Beutel oder dgl. gibt, von denen an jedem Tag eines geöffnet werden darf.

In den letzten Jahren finden sich aber auch immer mehr „lebendige Adventskalender“, d. h. Erwachsene treffen sich an jedem Abend des Advents, um miteinander ein paar besinnliche Minuten bei Texten, Gebeten und Liedern zu verbringen. Jeden Abend trifft man sich an einem anderen Haus und trägt so die Gedanken zum Advent durch den ganzen Ort.

In diesem Jahr haben sich nun einige Klassen bereit erklärt, einen „lebendigen“ Adventskalender in unserer Schule zu gestalten. Unsere Türchen sind die Fenster des Hauptgebäudes zum großen Schulhof. An fast jedem Tag des Advents werden wir nun ein „Türchen“ unseres Kalenders öffnen. Dies wird jeweils in der ersten großen Pause des entsprechenden Tages geschehen. Die Gruppen, die ein Fenster gestaltet haben, werden ihr Fenster kurz vorstellen, Gedichte oder Geschichten vorlesen, ein Lied spielen oder sogar selbst gedichtete Lieder und Texte vortragen. Damit auch alle anderen Schüler mithören können, werden wir versuchen, die Vorträge über die Hausanlage zu übertragen. Mit der Verleihung der Nummer ist dann dieses „Fensterchen“ eröffnet.

Damit alle Fenster auch den ganzen Advent betrachtet werden können, sind sie auch bereits vor der Eröffnung dekoriert und verleihen bereits jetzt dem Gebäude einen festlichen Glanz.

Wir danken auf diesem Wege schon einmal ganz herzlich allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften, die sie bei der Gestaltung unterstützt haben.

Alle Eröffnungstermine auf einen Blick:

01. Dezember: Klasse 8f (mit Frau Schmalebach)

05. Dezember: Klasse 8b (mit Frau Kram)

06. Dezember: Klasse 5f (mit Frau Groß)

07. Dezember: Wpf-Kurs SOP 10a/e (mit Herrn Engel)

12. Dezember: Klasse 5e (mit Herrn Mazarin)

13. Dezember: Klasse 6a (mit Frau Schuster)

14. Dezember: Klasse 7a (mit Frau Hoffmann)

15. Dezember: Klasse 7b (mit Frau Nink)

19. Dezember: Klasse 6e (mit Herrn Gingele)

20. Dezember: Klasse 5d (mit Frau Scriba)

21. Dezember: Klasse 8e (mit Frau Scriba)

Ein „Fenster“plan (Welche Gruppe gestaltete welches Fenster?) ist im Anhang als pdf verfügbar.

Start des „lebendigen“ Adventskalenders am 01. Dezember 2011 Terminänderungen

Adventskalender haben eine lange Tradition. Schon immer sollten sie vor allem Kindern das furchtbar lange Warten auf das Christkind verkürzen. So geschieht es auch heute noch in vielen Familien, ob mit gekauften oder selbst gebastelten Adventskalendern. Ihnen allen ist gemeinsam, dass es 24 Türchen/Beutel oder dgl. gibt, von denen an jedem Tag eines geöffnet werden darf.

In den letzten Jahren finden sich aber auch immer mehr „lebendige Adventskalender“, d. h. Erwachsene treffen sich an jedem Abend des Advents, um miteinander ein paar besinnliche Minuten bei Texten, Gebeten und Liedern zu verbringen. Jeden Abend trifft man sich an einem anderen Haus und trägt so die Gedanken zum Advent durch den ganzen Ort.

In diesem Jahr haben sich nun einige Klassen bereit erklärt, einen „lebendigen“ Adventskalender in unserer Schule zu gestalten. Unsere Türchen sind die Fenster des Hauptgebäudes zum großen Schulhof. An fast jedem Tag des Advents werden wir nun ein „Türchen“ unseres Kalenders öffnen. Dies wird jeweils in der ersten großen Pause des entsprechenden Tages geschehen. Die Gruppen, die ein Fenster gestaltet haben, werden ihr Fenster kurz vorstellen, Gedichte oder Geschichten vorlesen, ein Lied spielen oder sogar selbst gedichtete Lieder und Texte vortragen. Damit auch alle anderen Schüler mithören können, werden wir versuchen, die Vorträge über die Hausanlage zu übertragen. Mit der Verleihung der Nummer ist dann dieses „Fensterchen“ eröffnet.

Damit alle Fenster auch den ganzen Advent betrachtet werden können, sind sie auch bereits vor der Eröffnung dekoriert und verleihen bereits jetzt dem Gebäude einen festlichen Glanz.

Wir danken auf diesem Wege schon einmal ganz herzlich allen beteiligten Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften, die sie bei der Gestaltung unterstützt haben.

Alle Eröffnungstermine auf einen Blick:

01. Dezember: Klasse 8f (mit Frau Schmalebach)

05. Dezember: Klasse 8b (mit Frau Kram)

06. Dezember: Klasse 5f (mit Frau Groß)

07. Dezember: Wpf-Kurs SOP 10a/e (mit Herrn Engel)

12. Dezember: Klasse 5d (mit Frau Scriba)

13. Dezember: Klasse 6a (mit Frau Schuster)

14. Dezember: Klasse 7a (mit Frau Hoffmann)

15. Dezember: Klasse 7b (mit Frau Nink)

16. Dezember: Klasse 5e (mit Herrn Mazarin)

19. Dezember: Klasse 6e (mit Herrn Gingele)

21. Dezember: Klasse 8e (mit Frau Scriba)

Ein „Fenster“plan (Welche Gruppe gestaltete welches Fenster?) ist im Anhang als pdf verfügbar.

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"Stolperstein" zu Sankt Martin


Der Martinstag am 11. November ist in jedem Jahr der Namenstag des Heiligen Martin, der seinen Mantel mit dem Schwert durchtrennt und mit einem Bettler geteilt hat.


Viele althergebrachte Bräuche sind bis heute bei uns präsent:

  • Am 11. November endete im Mittelalter das bäuerliche Arbeitsjahr. Somit wurden die Ernteerträge verkauft und neues Saatgut und neues Vieh erworben. Die nachfolgenden Schlachtfeste finden sich bei uns im Martinsgansessen und den Martinsbrezeln wieder.

  • Die sehr beliebten Martinsumzüge mit Laternen, großem Martinsfeuer und dem auf einem Pferd reitenden Sankt Martin verbreiteten sich im späten neunzehnten Jahrhundert vom Rheinland aus. Meist wird dabei auch die Martinslegende vom Teilen des Mantels nachgestellt. Für Kinder ist das Erlebnis des lodernden Martinsfeuers und der leuchtenden Laternen immer wieder neu etwas ganz Besonderes.

  • An diesem Tag beginnt außerdem die 40tägige Vorweihnachtliche Fastenzeit, an die der heutige Karnevalsbeginn jedoch nur noch sehr schwach erinnert.

Der Heilige Martin von Tours wurde Anfang des vierten Jahrhundert in Ungarn geboren. Während seiner Zeit als römischer Legionär nahm er den christlichen Glauben an, wurde später Mönch und im Jahre 372 n. Chr. Bischof von Tours. Er verstarb 397 in Candes bei Tours in Frankreich.

Die folgende Legende macht ihn so berühmt:

Es war in einer sehr kalten Nacht. Überall lag hoher Schnee und Eiszapfen hingen von den Bäumen. Der römische Soldat Martin ritt auf seinem Pferde an einem vor Kälte zitternden Bettler heran. Der arme Mann saß im Schnee und hatte keine warme Kleidung. Der Bettler sah zu Martin auf und flehte um Hilfe. Voll von Mitleid teilte Martin mit seinem Schwert seinen wärmenden Umhang. Die eine Hälfte überließ Martin dem armen frierenden Mann und rettete ihn damit vor dem Tod. Als der Bettler sich bedanken wollte, ritt Martin mit seinem Teil des Umhangs davon.

Uns ging es bei dieser Aktion nicht um die bereits genannten Traditionen, an der die meisten der Schülerinnen und Schüler in ihren Gemeinden teilnehmen, sondern um die in unseren Augen besondere Handlung des Teilens.

Mit einer Vielzahl von Plakaten haben wir zum Teilen ermutigt und ermuntert. Natürlich sollte hierbei kein Kleidungsstück zerteilt werden. Es ging uns vielmehr um das Teilen zwischenmenschlicher Bedürfnisse, die im Folgenden aufgelistet sind:

-         ein Lächeln

-         das Pausenbrot

-         ein nettes Wort

-         Glück

-         Sorgen

-         ein Geheimnis

-         Erinnerungen

-         Zeit

-         Traurigkeit

-         eine Umarmung

-         Erfolg

-         Freude

"Stolperstein" zu Allerheiligen

Der November ist der Monat der Trauer- und Gedenktage: Allerheiligen, Allerseelen, der Totensonntag und auch der Volkstrauertag wollen uns immer wieder an verstorbene Menschen erinnern. Über den Tod redet man nicht gerne, zumal dann nicht, wenn er - wie für nahezu alle Schülerinnen und Schüler - ganz weit weg ist. Aber fast jeder hat schon Erfahrungen mit dem Tod gemacht, sei es auch "nur", wenn ein geliebtes Haustier gestorben ist.

Auch Christen erinnern sich an ihre verstorbenen Verwandten und Freunde, ganz besonders an den beiden Tagen Allerheiligen und Allerseelen. Mit Friedhofsbesuchen und Gedenkgottesdiensten versucht man den Verstorbenen ganz nahe zu sein.

Grund genug für uns, auch einmal über den Tod nachzudenken. In Todesanzeigen schreiben die Hinterbliebenen, was sie am Verstorbenen geschätzt haben. Provokativ haben wir gefragt: "Was würde man über Dich schreiben?" Und da würden vielen Menschen ganz sicher viele nette Dinge einfallen, die sie über "uns" schreiben würden. Vielleicht sollte man den Gedenktag "Allerheiligen" auch einmal dazu nutzen, um den Lebenden zu sagen, was sie einem bedeuten. Ganz sicher kämen da viele liebe Worte zusammen, mit denen man nicht bis zur "Todesanzeige" warten sollte.

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