Schulpastoral

Am Montag, den 19.12.2016 fanden sich die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassen in der Lutherkirche ein, um gemeinsam in einer festlichen Atmosphäre den alljährlichen Weihnachtsgottesdienst zu feiern. 

Was passiert, wenn es an einem gemütlichen Abend in der Weihnachtszeit plötzlich an der Türe klopft? Was ist, wenn wir in dieser Zeit der Not und dem Leid anderer Menschen begegnen? Mit dieser Situation wurden die Kinder- und Jugendlichen in einem kleinen Anspiel konfrontiert. Sie erlebten mit, wie zwei unterschiedliche Familien nach einer Unterkunft suchten. Maria und Josef, die einen Platz für die Geburt ihres Kindes benötigten und eine Familie mit Kindern aus Syrien, die aus ihrer Heimat fliehen musste, um Schutz und Frieden zu finden. Und mitten drin befinden wir uns, denen es gut geht und die im Warmen sitzen. Gerade in dieser besinnlichen Zeit, möchten wir nicht auf die leidvollen Geschehnisse in der Welt aufmerksam gemacht werden. Vielmehr möchten wir uns auf Weihnachten besinnen, auf die Familie, die Geschenke, das leckere Essen.

Doch dann klopft es an der Tür... Und nun sind wir aufgefordert zu helfen. Wir können nicht mehr wegschauen und müssen aktiv und uns bewusst werden, wie gut es uns geht und dass es andere Menschen gibt, die Hilfe benötigen.

Denn so wie man damals Maria und Josef geholfen hat, so müssen wir uns für Menschen in der Not einsetzen!

Das ist Weihnachten!!!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Bläserklasse 7b unter der Leitung von Thomas Eberth, die den Gottesdienst musikalisch unterstützt haben sowie an das Schulpastoralteam, bestehend aus Horst Engel, Margret Mayer-Boucsein und Silke Zimmermann, die den Gottesdienst gemeinsam mit den Schülern geplant und organisiert haben.

 

 

Mit einem sehr lebendigen Schulgottesdienst in der Evangelischen Lutherkirche Montabaur endete die Einführungswoche der neuen 5. Klassen an der Anne-Frank-Realschule plus. Gestaltet und durchgeführt wurde er von den evangelischen und katholischen SchülerInnen des letzten 6. Schuljahres und den ReligionslehrerInnen Herrn Engel, Frau Mayer-Boucsein und Frau Zimmermann.

 

Nach einem sportlichen Sommer, der in der Öffentlichkeit von der Fußball-EM und der Olympiade geprägt war, brachte das Motto "Am Start, fit wie ein Turnschuh" die Gottesdienstbesucher so richtig in Schwung. Zunächst gab es ein Quiz, in dem jeweils ein Schüler oder eine Schülerin aus den drei neuen Profilklassen eine Frage zu ihrem Fachgebiet beantwortet mussten. Als Preis erhielt jeder einen Müsli-Riegel. Im Anspiel wurde dann deutlich, dass es unter der Tablet-, Sport- und Bläserklasse keine Konkurrenz geben muss, sondern man eigentlich am besten gemeinsam ans Ziel kommt. Die Bläserklasse 7bd bewies das ganz praktisch, indem sie die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm und dadurch auch zeigte, wie fit man nach nur zwei Jahren Probezeit und zahlreichen gemeinsamen Auftritten sein kann.

 

Die Predigt machte deutlich, welche Eigenschaften ein Sportler braucht, um den Wettkampf zu gewinnen: Die richtige Ausrüstung und zweckmäßige Kleidung, Motivation, Ehrgeiz und Ausdauer, Unterstützung durch Trainer und Freunde. Wichtig ist auch ein klares Ziel vor Augen und sich bei Misserfolgen nicht entmutigen zu lassen. All das trifft auch für das Gelingen des neuen Schuljahres zu. Ein Stück weit kann man sich diese Dinge selbst erarbeiten – doch, wenn das nicht so klappt, dürfen wir Menschen darauf vertrauen, dass Gottes Geist uns mit seiner Kraft jeden Tag ermutigt und immer wieder einen neuen Anfang schenkt. Das Beste, was einem Turnschuh passieren kann, ist, von einem Spitzensportler getragen zu werden. Das Beste, was uns allen passieren kann, ist, dass wir glauben und erleben, wie Gottes Geist uns trägt und die treibende Kraft in unserem Leben ist.

 

 

Am 12.5. starteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c in ihr einwöchiges Sozialpraktikum. Am Tage zuvor wurden sie hierauf noch einmal eingestimmt und hatten die Gelegenheit, ihre Vorfreude, ihre Bedenken oder auch Ängste zu notieren.

Dabei stellte sich schnell heraus, dass ein Sozialpraktikum sich von einem normalen Beriebspraktikum schwerpunktmäßig unterscheidet.

Geht es beim Betriebspraktikum darum, Einblicke ins Berufsleben zu gewinnen, so sollen im Sozialpraktikum vorhandene soziale Kompetenzen verfestigt und neue hinzugewonnen werden.

Dabei sammeln die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, wie z.B. Alte oder Kranke, aber auch Kinder oder Behinderte.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler hierbei von ortsansässigen Institutionen.

Sie fanden Praktikumsplätze in Kitas, Seniorenheimen, in der Soziotherapie oder in der Reittherapie, wo sie sich einbringen durften.

Alle Betriebe meldeten ausnahmslos eine gute Mitarbeit der Schülerinnnen und Schüler zurück und formulierten diese Lob auch im Berichtsheft, so dass die Praktikanten auch eine Verschriftlichung ihrer Leistungen haben, die sie ggf. bei künftigen Bewerbungen für einen Beruf anbringen können.

Das Praktikum wurde von den Betreuern als eine „gute Sache“ gelobt, die eine Bereicherung für die Schülerinnen und Schüler darstellt.

Auch die Praktikanten selbst beschrieben das Praktikum in der anschließenden Reflektion als eine interessante Erfahrung, die eine sinnvolle Bereicherung im Schulalltag darstellt.

Somit bleibt das Sozialpraktikum für alle eine Erinnerung, die Horizonte erweitert hat.

Anne Frank schrieb am 20.03.1944 in einem Brief an ihre Schwester Margot: "Du weißt nicht, wie sehr ich dich bewundere, und ich hoffe nur, dass ich nochmal etwas von [...] deiner Güte bekomme [...]."

Am 16.02.2016 wäre Margot Frank 90 Jahre alt geworden. Die AFRS plus gedenkt an diesem Tag Anne Franks großen Schwester.

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