Skifahrten

Wer hat meine Ski? Wo ist mein zweiter Handschuh? Hat jemand Sonnencreme für mich?Ich bekomm den Schuh nicht zu! Wo ist meine Skigruppe? Das sind nur einige der vielen kleinen Probleme, die es auf der Skifahrt nach Goldeck zu lösen gab.

 

65 Schülerinnen und Schüler machten sich am Donnerstagabend mit ihren Klassenleitern und Skilehrern auf den Weg nach Kärnten. Für viele von ihnen ein ganz neues Abenteuer: „Skifahren lernen“.

 

Die Nachtfahrt endete am frühen Morgen mit der Ankunft in Seeboden im Camp Royal, einem Jugendhotel direkt am Millstätter See. Noch müde von der langen Fahrt ging es erst einmal zum Skiverleih. Schuhe anprobieren, die Skier aussuchen und wachsen, den richtigen Helm für jeden Kopf finden und dann das Ganze mit allen Schülern noch richtig im Skikeller ordnen, damit man auch alles morgen zum ersten Skitagwiederfinden würde - eine logistische Herausforderung.

 

Die ersten Essen im Hotel, die Zimmerbelegung mit Einweisung durch das Hotelpersonal, Informationsstunde zum Skifahren, Verhalten auf der Skipiste, Einteilung der Skigruppen und eine erste Ortserkundung mit Wanderung am Mittelstätter See bei frostigen Temperaturen beendeten den Tag. Jetzt konnten sich alle nach der doch nicht so erholsamen Vornacht richtig ausschlafen. Man wollte ja fit sein am ersten Skitag.

 

 

Der erste Skitag: War man richtig angezogen? Hatte man die richtigen Skier und den Skipass nicht vergessen? Und auf ging es mit der Gondel von der grünen Talstation auf den Berg. Jetzt war man oben, sah bei strahlendem Sonnenschein die schneebedeckten Berge um sich herum und stand mit seinen Skiern zum Glück doch noch auf ein paar Zentimetern Schnee. Ein wenig hatte es in den letzten Wochen geschneit und mit der Kunstschneeanlage waren die Pistenverhältnisse  in den ersten Tagen recht gut. Eingeteilt in sechs Skigruppen je nach Vorkenntnissen begann der erste Skitag für alle am Anfängerübungshang.

 

Warmmachen, Schneepflug, Gleiten, Bremsen, Liften, Talski, Belastenund so weiter und so fort. Viel Neues für viele, die zum ersten Mal auf den Brettern standen. Aber mit jeder Stunde wurde es besser und was war es für ein Gefühl, das erste Mal den Hang hinunterzufahren und auch stehenzu bleiben und am richtigen Ort zu bremsen. Bis zum letzten Tag wurde in den Kursen jeden Tag fünf Stunden eifrig gelernt und beim Abschlussrennen konnte jeder sein Können um die Stangen zeigen.