Sockeltraining Berufsorientierung

Ab dem Schuljahr 2015 /2016 ist unsere Schule am weiterführenden Programm „Lernförderung in heterogenen Klassen“ - eine Herausforderung, mit der sich mittlerweile alle Schularten auseinandersetzen müssen - zugelassen.

 

Podiumsdiskussion an der Anne-Frank-Realschule plus

Am 1. Dezember fand an der Anne-Frank-Realschule plus um 19 Uhr der 2. landesweite Elternabend unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, statt – angeregt vom Ovalen Tisch Rheinland-Pfalz für Ausbildung und Fachkräftesicherung.

Kernthema des Abends war die Duale Berufsausbildung, die praktisches Lernen im Ausbildungsbetrieb mit theoretischem Lernen in der Berufsschule verbindet und somit die ideale Verbindung von Theorie und Praxis darstellt.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden Ausbildungschancen und –möglichkeiten für Jugendliche nach Abschluss der Realschule plus erörtert. Ebenso wurde auf die wichtige Rolle der Eltern bei der Entscheidung für den weiteren Lebensweg ihrer Kinder hingewiesen.

Auf dem Podium diskutierten

Natalie Mays, Geschäftsführerin des Hotel Schlemmer Montabaur

Susanna Hering, Auszubildende Köchin im Hotel Schlemmer und ehemalige Schülerin der AFR

Anna Schmidt, Hotelfachfrau im Hotel Schlemmer und ehemalige Schülerin der AFR

Madeleine Seidel, Vorsitzende der Geschäftführung der Arbeitsagentur Montabaur

Michael Steuler, Geschäftsführer der Steuler GmbH Höhr-Grenzhausen

Viktoria Straub, Beraterin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen und ehemalige Schülerin der AFR

Moderation, Patrizia Forst, Vorsitzende des Schulelternbeirats der AFR und Ernst-G. Carstensen, Schulleiter der AFR.

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist zurzeit sehr gut. Bewerber können sich ihre Stellen aussuchen. Eine starke Nachfrage gibt es im Handwerk, im Besonderen im Lebensmittelhandwerk.

Die Wichtigkeit der naturwissenschaftlichen Fächer wird von vielen Schülern verkannt, auch die Fremdsprachen Englisch und Französisch sind für viele Berufe von Vorteil.

Im Westerwald gibt es viele Unternehmen, die auch im Ausland tätig sind, so dass sich interessante Möglichkeiten für junge Bewerber eröffnen.

Konsens bei den Teilnehmern der Podiumsdiskussion war es, dass die Realschule plus eine sehr gute Ausgangsbasis darstelle für vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten: die duale Ausbildung, die schulische Ausbildung oder den Weg über das berufliche Gymnasium.

Entscheidend bei der Berufswahl und Berufsberatung ihrer Kinder ist die Rolle der Eltern. Sie haben einen guten Überblick über die Interessen und Neigungen ihrer Kinder und können ihnen helfen, den passenden Beruf zu finden. Ausbildungsmessen sollten gemeinsam besucht, Praktika und Ferienjobs ermöglicht werden.

Zur Rolle der Schule befragt äußerten die Teilnehmer, dass die Anne-Frank-Realschule plus bereits sehr viel zur Berufsorientierung beitrage. Insbesondere wurde der Berufsinformationstag gelobt.

Gute Noten als Zeugnis einer guten schulischen Bildung sind, neben einer hohen Motivation, eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche. Auch Sekundärtugenden wie Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft sowie Durchhaltevermögen selbst in schwierigen Situationen sind unerlässlich.

Zum Schluss appellierte Schulleiter Ernst Carstensen an die Eltern, ihre Kinder auf ihrem Weg in ihre Zukunft zu unterstützen.

Am 30. Septembers fand zum wiederholten Male ein Elternabend zum Thema „Berufsorientierung“ in der Aula der Anne-Frank-Realschule plus statt.

Schulleiter Ernst Carstensen informierte die zahlreich erschienenen Eltern und Schüler der 9. Klassenstufe (Realschule) sowie die der 8. Klassenstufe (Berufsreife) über die vielfältigen Angebote der Schule als auch der Agentur für Arbeit und der IHK Koblenz bezüglich der Berufswahlfindung.

Er wies in diesem Zusammenhang auf die nun bevorstehenden Sockeltrainingstage hin, bei denen die Schüler das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit (BIZ) besuchen, ein Berufswahlportfolio anlegen, einen Lebenslauf schreiben lernen, den IHK-Schülertest absolvieren sowie ein Bewerbertraining mit externen Referenten von verschiedenen Firmen simulieren.

Herr Carstensen lud die Eltern zum, von vielen Firmen unterstützten, Berufsinformationstag (BIT) am Freitag, dem 07.11.2014 von 15 – 18 Uhr ein.

Frau Biermann, Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit, zeigte anhand von Fotos ihre Arbeit im Unterricht. Sie betreut unsere Schule seit mehreren Jahren und ist Ansprechpartnerin für Schüler und ihre Eltern. Sie betonte die große Rolle der Eltern bei der Berufswahlfindung ihrer Kinder, da Eltern nur das Beste für ihre Kinder wollen, die meiste Zeit mit ihnen verbringen und sie ihr Kind am besten kennen. Eltern sollten Gesprächsbereitschaft und Interesse bei Fragen zur Berufswahl zeigen, ihr Kind zu Engagement ermutigen, Schlüsselqualifikationen trainieren, Hilfestellungen bei Bewerbungen geben  und ihr Kind in seinen Fähigkeiten bestärken.

Informationsmöglichkeiten bietet die Homepage der Agentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de. Interessant sind hier die drei Bereiche „Berufenet, Kursnet, Jobbörse“. Kurzfilme zu verschiedenen Berufen findet man unter www.berufe.tv. Einen Berufswahltest kann man auf der Seite www.planet-beruf.de machen.

Frau Bendel und Frau Götze aus dem Lehrerkollegium sind für die Berufsorientierung innerhalb der Schule zuständig. Ihre Sprechzeiten sind montags in der 7. und 8. Stunde. Die Kolleginnen bereiten auf Eignungstests und Vorstellungsgespräche vor, beraten bei Bewerbungen und helfen bei der Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

Bei dem von der Schule organisierten Betriebspraktikum, welches vom 26.01. – 06.02.2015 stattfinden wird, sollen die Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen, ein Berufsbild erkunden, einen vollen Arbeitstag erfahren und gegebenenfalls ein Bewerbungsverfahren erleben. Die Schüler arbeiten in dieser Zeit jeweils fünf Tage pro Woche mit nicht mehr als 7 Stunden pro Tag.

 

Schulleiter Ernst Carstensen schloss den Abend mit einem Appell an die Eltern: „Ihre Unterstützung als Eltern ist notwendig! Begleiten Sie Ihre Tochter, Ihren Sohn auf dem Weg in den Beruf! Reden Sie mit Ihren Kindern! Hören Sie ihnen zu und zeigen Sie Interesse!“

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In diesem Jahr wird der IHK-Test für die Lehre in der Klassenstufe 9 eingesetzt. Damit wird der Berufseignungstest erstmalig online am PC durchgeführt. Die Rückmeldungen erhalten die Schülerinnen und Schüler per Mail.

Nach dem Test besteht die Möglichkeit der Beratung des Ergebnisses mit Frau Bendel und Frau Götze oder den Klassenleitungen.

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