Sozialkunde

Auf Einladung einer der jüngsten Abgeordneten im Rheinland-Pfälzer Landtag, Frau Ellen Demuth, besuchte die Klasse 9f gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Groß (Deutsch) und Herrn Engel (Sozialkunde) den Landtag in Mainz. Neben einer Besichtigung des Landtagsgebäudes und des Plenarsaales stand auch eine Gesprächsrunde mit Frau Demuth auf dem Programm. Hier wurde kontrovers über das Thema „Schulstrukturreform“ debattiert. Anschließend nahm die Lerngruppe noch an einer Aufführung der Mainzer Kammerspiele teil. Das Stück „Tschick“ (nach dem Bestseller von Wolfgang Herrndorf) traf dabei genau den Nerv der jugendlichen Zuschauer, die am Nachmittag mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antraten.

„Bundestagsbesuch“ in Montabaur

Wie werden eigentlich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gewählt? Welche Aufgaben haben sie dort und wie werden Gesetze gemacht? Welche Funktion haben die Parteien und warum kann man bestimmte Parteien verbieten? Normalerweise werden solche Fragen im Sozialkundeunterricht besprochen. Doch es geht auch anders. Warum sollen nicht diejenigen diese Fragen beantworten, die am allerbesten darüber Bescheid wissen? Diese Frage haben sich wahrscheinlich auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gestellt und das Projekt „Bundestag auf Tour - Infomobil“ ins Leben gerufen. So kommen die Abgeordneten direkt zu den Bürgern, klären Fragen, bauen Vorurteile ab und treten in direkten Kontakt mit ihren Wählern. Natürlich stehen die Abgeordneten und Honorarkräfte des Bundestages auch Rede und Antwort, wenn es um die Fragen der Schülerinnen und Schüler geht. Diese Möglichkeit nutzte auch die Klasse 9f zusammen mit ihren Fachlehrern Frau Groß und Herrn Engel. Die Schülerinnen und Schüler hörten  einen Vortrag über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments, gleichzeitig konnten sie vom reichhaltigen kostenlosen Schriftenangebot des Infomobils profitieren.


Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Demokratie. Dies ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Die Demokratie ist jedoch eine besondere Staatsform: Voraussetzung für ihr Funktionieren ist die Mitwirkung ihrer Bürger.

Zentrale Aufgabe des Sozialkundeunterrichts ist es daher, unsere Kinder und Jugendlichen zu dieser Mitwirkung zu befähigen und damit zur Entwicklung politischer Mündigkeit beizutragen. Sozialkunde wird in der neunten Klasse zweistündig und in der zehnten Klasse einstündig unterrichtet. 

 

Und das sind die Themen (Auszug): 

-         Soziale Gruppen wie Schulklasse und Familie

-         Warum Gruppen wichtig sind (und gefährlich)

-         Mein zukünftiger Beruf

-         Ich und meine Gemeinde

-         Woher bekommen wir unsere Informationen?

-         Können wir alles glauben?

-     Manipulation

-         Politik – betrifft mich nicht?

-     Politikverdrossenheit

-         Parteien – die da oben?

-         Wählen – aber wie?

-         Demokratie – Unsere Verfassung, unser Land

-         Recht und Gerechtigkeit

-         Wir als Europäer (EU)

-         Grundlagen der Wirtschaft

-         Bundeswehr und Sicherheit 

 

Warum Sozialkunde wichtig ist:

 -         Mündige Bürger/Schüler sind in der Lage, sich selbst eine

       Meinung zu bilden.  

-     Dazu brauchen sie aber zuallererst Informationen. 

-         Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, muss aber auch

      bereit sein, die Meinung anderer anzuhören.  

-         Die eigene Meinung muss man begründen können, damit sie

      nicht nur Gerede ist. 

-         Das Zusammenleben mit anderen erfordert die Einhaltung

      von Spiel-Regeln.  

-         Regeln können nur gemeinsam formuliert werden bzw.

      geändert werden.  

 

Der Name unserer Schule ist Verpflichtung: 

... damit das, was Anne Frank und Millionen andere Menschen erlitten, nie wieder passiert.  
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