Sport und Gesundheit

Nachdem ein Teil unserer Sportlehrkräfte erfolgreich ihre Prüfungen im Fels- und Hallenklettern absolviert haben, kann nun endlich unsere Kletterwand ausgiebig genutzt werden.

Unsere Schüler  lernen entsprechende Kletter- und Sicherungstechniken und schulen somit ihr Selbstvertrauen, ihr Vertrauen in die Mitschüler, ihre Körperspannung und ihre Konzentration.

Unsere Kletterwand bietet viele verschiedene Schwierigkeitsgrade, so dass jeder Kletterer sein Limit erforschen kann. Die verschiedenfarbigen Griffe lassen sich jederzeit verändern oder durch andere Formen auswechseln. Somit sind dem Kletterdrang keine Grenzen gesetzt.

Hier klettert der Kurs SuG 9b/c:

Nun haben wir endlich vier kompetent geschulte Lehrerinnen für das Klettern an unserer Schule!!
Mit einer großen Gruppe von 15 Lehrerinnen und Lehrern  (davon zwei von der Heinrich Roth Realschule plus, einer von der BBS, fünf von der IGS Emmelshausen) und zwei großartigen Ausbildern absolvierten Bianca Schmidt-Engels, Ina Möller, Elena Dötsch und Diana Albert den dritten Teil des DAV-(Deutscher Alpenverein) Kurses "Felsklettern an Schulen".
Am ersten Tag wurden an unserer Kletterwand in der Halle bereits erlernte Inhalte wiederholt und gefestigt. Außerdem wurde simuliert, wie der Kletterbetrieb mit einer großen Schulklasse sicher organisiert werden kann und die Schülerinnen und Schüler Stück für Stück selbst in die Verantwortung beim Sichern und der Materialkunde genommen werden.


An Tag 3 und 4 fanden sich alle am nahe gelegenen Kletterfelsen "Hohe Lay" bei Nassau ein. Am "nackten" Felsen, mit präparierten Klettervorrichtungen natürlich, wurden Seile und Sicherungen eingerichtet, um mit dem Klettern zu starten. Ein überwältigendes Naturerlebnis - da sind sich alle einig! Am letzten Tag, Sonntag, der Prüfungstag, wurde noch einmal alles gecheckt, was man zum Klettern in der Halle und am Felsen braucht: Knoten- und Materialkunde, Sicherungs- und Einweisungsstrategien, Klettertechniken, Teamgeist.


Drei tolle, lehrreiche Tage mit viel Sportgeist und Menschlichkeit gingen zu Ende.
Es kann losgehen: Sportklasse, SuG-Kurse, Kletter-AG (?)!

 

Alle Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Sport und Gesundheit der Klasse 10 von Frau Albert konnten am 03. Juni ihre praktische Prüfung zum Übungsleiterassistenten erfolgreich ablegen.

 

Dank der guten Vorbereitung der Schüler und der herzlichen Aufnahme und Betreuung der Grundschule Niederelbert, war es ein gelungener Vormittag für alle.

Die Zehntklässler hatten zum ersten Mal die Leitungsfunktion einer Grundschulklasse und waren von ihrem Verhalten, der Motivation neue sportliche Ideen auszuprobieren und ihrer Aufmerksamkeit begeistert. Sogar während der Pausen ließen sich die großen Schüler auf dem Schulhof sehen und wurden von den „Kleinen“ direkt in ihr Spiel aufgenommen.

Die Zusammenarbeit zwischen der AFRS+ und der Grundschule Niederelbert besteht schon seit vielen Jahren. Nach Bekanntgabe der Stundenthemen und Klassenwünschen der angehenden Übungsleiterassistenten sorgt die Schulleiterin Frau Engel für einen entsprechenden Stundenplan in der Sporthalle. Begleitet werden die 1.-4. Klassen von ihren jeweiligen Sportlehrerinnen, so können sie ihre Schützlinge einmal von außen beobachten. Die Variation der Stunden von „Parcour zur Stärkung der konditionellen Fähigkeiten“, „Teamspiele“, „Übungen zur Ballschulung für das Handball- und Fußballspiel“ und „Allgemeine Wurfschulung“ sorgte beim Mitmachen und Zuschauen für Spaß und Abwechslung. Alle profitierten von der angenehmen und entspannten Atmosphäre, was für die Realschüler eine Erleichterung für ihre anfängliche Nervosität darstellte. Einige der Abschlussschüler möchten nach dem Abitur das Studium zum/zur Grundschullehrer/in angehen.

Die Grundschullehrerinnen lobten unsere Schülerinnen und Schüler ebenfalls, denn sie zeigten, dass sie die Planung und Durchführung einer Sportstunde erlernt haben.

 

Ein großer Dank gilt an Frau Engel und den unterstützenden Lehrerinnen der Grundschule Niederelbert!

Nun ist unser Caritas-Projekt seit Februar schon in vollem Gange und die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Wahlpflichtfaches Sport und Gesundheit (SuG) von Frau Albert zeigen großes Engagement und Interesse. Auch wenn die Berührungsängste zu Beginn deutlich waren und eine Hürde darstellten, so ist der Abbau der Unsicherheit von Begegnung zu Begegnung spürbar.

Auch die Betreuer der Caritas-Beschäftigten sind von dem Lern- und Motivationszuwachs Ihrer Schützlinge begeistert.

Vor den ersten gemeinsamen Stunden erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mögliche Spielformen, die in unserer ersten Unterrichtseinheit (dienstags von 8.30 bis 8.40 Uhr) ausprobiert werden sollten. Dabei wurde ein Stationenlernen erarbeitet, wobei Hütchen zur Treffsicherheit abgeworfen wurden, es wurden Torschüsse für die Sportspiele Hockey, Basketball und Fußball und zwischendurch an Balancier- und Körperspannungsstationen geübt. Dabei leiteten die Schülerinnen und Schüler des SuG-Kurses unsere Besucher an, erklärten, halfen, spielten mit. Gute Trainingseinheiten, um selbst eine Unterrichtsstunde am Ende unseres Projektes halten zu können. Denn dies stellt den Abschluss unserer Zeit mit den Caritassportlern dar: Die Prüfungsstunde für den Übungsleiterassistentenschein des Sportbundes Rheinland.

In den nächsten Stunden wiederholten wir bereits Gelerntes, traten in gemischten Gruppen im Basketball, Hockey und Fußball gegeneinander an und kletterten an unserer Kletterwand, wobei das Helfen und Sichern hier eine große Rolle spielte. Prinzipien für den Aufbau einer Sportstunde wurden ausprobiert: Vom Einfachen zum Komplexen, vom Bekannten zum Unbekannten. Großen Wert wurde in jeder Stunde auf den Spaß und die Gemeinschaft gelegt. Bei einem Vertrauensparcour mit geschlossen Augen führten die Caritassportler die Schüler und Schülerinnen und umgekehrt. Es ist schön zu sehen wie sich alle auf die nächste Stunde freuen und wie Vertrauen von Woche zu Woche gefasst wird und mit Einschränkungen und Behinderungen umgegangen wird.

Nun geht das halbjährige Projekt langsam dem Ende zu. Am 31. Mai wird mit einem Projekttag am Vormittag und einem abschließenden gemeinsamen Pizzaessen (gebacken von der Caritasküche) die Kooperation zunächst beendet.

Vier Schülerinnen und Schüler halten an diesem Tag ihre Übungsleiter-Prüfungsstunden. Nach der sorgfältigen Unterrichtsplanung und der mündlichen Prüfung, ist die praktische Stunde der vorletzte Prüfungsteil, es schließt sich eine schriftliche Prüfung an. Die anderen 10 Schülerinnen und Schüler absolvieren ihre Prüfungsstunde an der Grundschule Niederelbert mit den Grundschülern der 1.-4. Klassen.

Der Plan sieht vor, dass alle Sport- und Gesundheit-Kursteilnehmer der 10. Klassen an ihrer offiziellen Abschlussfeier ihre Urkunde des Sportbundes Rheinland ausgehändigt bekommen.

 

Das Projekt mit so herzlichen Menschen der Caritaswerkstätten, Beschäftigte wie Betreuer, war eine bereichernde Erfahrung und eine schöne Zeit. Schade, dass diese bald endet, aber gemeinsam wird nach neuen sportlichen Integrationideen geschaut. Also...kein Abschied für immer!

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