Nun ist unser Caritas-Projekt seit Februar schon in vollem Gange und die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Wahlpflichtfaches Sport und Gesundheit (SuG) von Frau Albert zeigen großes Engagement und Interesse. Auch wenn die Berührungsängste zu Beginn deutlich waren und eine Hürde darstellten, so ist der Abbau der Unsicherheit von Begegnung zu Begegnung spürbar.

Auch die Betreuer der Caritas-Beschäftigten sind von dem Lern- und Motivationszuwachs Ihrer Schützlinge begeistert.

Vor den ersten gemeinsamen Stunden erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mögliche Spielformen, die in unserer ersten Unterrichtseinheit (dienstags von 8.30 bis 8.40 Uhr) ausprobiert werden sollten. Dabei wurde ein Stationenlernen erarbeitet, wobei Hütchen zur Treffsicherheit abgeworfen wurden, es wurden Torschüsse für die Sportspiele Hockey, Basketball und Fußball und zwischendurch an Balancier- und Körperspannungsstationen geübt. Dabei leiteten die Schülerinnen und Schüler des SuG-Kurses unsere Besucher an, erklärten, halfen, spielten mit. Gute Trainingseinheiten, um selbst eine Unterrichtsstunde am Ende unseres Projektes halten zu können. Denn dies stellt den Abschluss unserer Zeit mit den Caritassportlern dar: Die Prüfungsstunde für den Übungsleiterassistentenschein des Sportbundes Rheinland.

In den nächsten Stunden wiederholten wir bereits Gelerntes, traten in gemischten Gruppen im Basketball, Hockey und Fußball gegeneinander an und kletterten an unserer Kletterwand, wobei das Helfen und Sichern hier eine große Rolle spielte. Prinzipien für den Aufbau einer Sportstunde wurden ausprobiert: Vom Einfachen zum Komplexen, vom Bekannten zum Unbekannten. Großen Wert wurde in jeder Stunde auf den Spaß und die Gemeinschaft gelegt. Bei einem Vertrauensparcour mit geschlossen Augen führten die Caritassportler die Schüler und Schülerinnen und umgekehrt. Es ist schön zu sehen wie sich alle auf die nächste Stunde freuen und wie Vertrauen von Woche zu Woche gefasst wird und mit Einschränkungen und Behinderungen umgegangen wird.

Nun geht das halbjährige Projekt langsam dem Ende zu. Am 31. Mai wird mit einem Projekttag am Vormittag und einem abschließenden gemeinsamen Pizzaessen (gebacken von der Caritasküche) die Kooperation zunächst beendet.

Vier Schülerinnen und Schüler halten an diesem Tag ihre Übungsleiter-Prüfungsstunden. Nach der sorgfältigen Unterrichtsplanung und der mündlichen Prüfung, ist die praktische Stunde der vorletzte Prüfungsteil, es schließt sich eine schriftliche Prüfung an. Die anderen 10 Schülerinnen und Schüler absolvieren ihre Prüfungsstunde an der Grundschule Niederelbert mit den Grundschülern der 1.-4. Klassen.

Der Plan sieht vor, dass alle Sport- und Gesundheit-Kursteilnehmer der 10. Klassen an ihrer offiziellen Abschlussfeier ihre Urkunde des Sportbundes Rheinland ausgehändigt bekommen.

 

Das Projekt mit so herzlichen Menschen der Caritaswerkstätten, Beschäftigte wie Betreuer, war eine bereichernde Erfahrung und eine schöne Zeit. Schade, dass diese bald endet, aber gemeinsam wird nach neuen sportlichen Integrationideen geschaut. Also...kein Abschied für immer!

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