Sport und Gesundheit

Im Rahmen des Wahlpflichtthemas Le Parkour wurde  mit den Schülern des Kurses „Sport und Gesundheit“ eine Exkursion in den Kletterpark Diez unternommen.

 

Hier konnten alle  ihr gelerntes Wissen und Können noch einmal unter Beweis stellen. Im Partner-Parcour mussten sie Teamfähigkeit beweisen und lernen, sich auf andere einzulassen, Vertrauen  zu entwickeln und sich gegenseitig zu unterstützen.


    

Dei Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Sport und Gesundheit der Klassenstufe 8 bei Frau Schmidt-Engels fangen mit dem Inline-Skating an. Nachdem in der Theorie besprochen wurde, was mitzubringen ist, kontrollierte Frau Schmidt-Engels zur Sicherheit nochmal, ob auch alle Schützer und Inline-Skates richtig sitzen. Zur Schutzausrüstung gehören: Helm, Knieschoner, Ellenbogenschoner und Handgelenkschoner. Die Schule hat auch noch  Ausrüstungen, falls eine Schülerin oder ein Schüler mal was zur Sicherheit Wichtiges vergessen hat. In der Turnhalle haben wir gelernt zu stürzen, weil das Fallen nun mal auch zum Inline-Skating dazugehört. Danach gingen alle mit der Ausrüstung auf den Schulhof, um Bremsen und Fallen auf anderem Untergrund zu üben. In der Halle darf man ja nicht fahren.

In allen Jahren kam es wegen der Sicherheitsübungen und der Schutzausrüstung sowie den hilfreichen Tipps der Lehrerin noch zu keiner schweren Verletzung. Wie bei vielen Themen werden auch Noten vergeben, z. B. auf das Bremsen, auf Falltechniken und auf Fahrtechniken. Am Ende des Kurses fahren alle auf Inlinern von Montabaur nach Wirges in den Skaterpark, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

Schüler sammeln neue Sporterfahrung an der Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur

Die Telekom ermöglichte am 10. Mai 2012 rund 130 Schüler/innen völlig neue Sporterfahrungen zu sammeln. Einen Ball zu fangen oder zu kicken ist leicht. Was jedoch, wenn wir in unserer Bewegung beeinträchtigt oder in unserer Sicht behindert werden? Diese Fragen stellten sich die Schüler/innen der Realschule bereits zur Vorbereitung auf einen Projekttag der besonderen Art. Ein 90-minütiges Rollstuhlbasketballtraining erwartete die Jugendlichen, wofür die Telekom als der Ausrichter der Veranstaltung zwanzig spezielle Rollstühle den Klassen und Kursen zur Verfügung stellte. In einem zweiten Hallenteil führte ein blinder Profi-Fußballspieler die Siebt- und Achtklässler in den Blindenfußball ein. Mit einer völlig abgedunkelten Brille und Kopfschutz einem klingelnden Ball zu folgen und auf die Kommandos der anderen Spieler zu hören war schon eine enorme Herausforderung für die Mädchen und Jungen.

 

Die Praxis war eine einzigartige Erkenntnis. Eine Schülerin aus der achten Klasse äußerte dazu: „Dass man trotz der Einschränkung an einen Rollstuhl gebunden zu sein Spaß haben kann, war für mich eine besondere Erfahrung, hat mir viel Freude gemacht und gibt mir mehr Sicherheit im Umgang mit behinderten Menschen.“

Nora Schratz aus Frankfurt ist aufgrund der Krankheit Spina bifida („Offener Rücken“)  seit ihrer Jugend stark gehbehindert und bewegungseingeschränkt. Als erfolgreiche Rollstuhlbasketballnationalspielerin nahm sie den Schüler/innen mit einigen Tipps die Berührungsängste: „Der Sport macht mich stolz und selbstbewusst. Wichtig dabei ist, dass der Behindertensport anerkannt wird und zu erkennen ist, dass er für Integration im Alltag steht.“ Genau dies soll das Projekt der Telekom in den Schulen vermitteln. Sport bedeutet Kommunikation und Austausch.

Instruktionen vor dem Blindenfußball

Der etwas andere Projekttag war für die Kinder und Jugendlichen eine Lebenserfahrung. Ernst-G. Carstensen, Schulleiter der Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur, sagte: „Es ist ein wichtiges Stück Lebenserfahrung, das wir unseren Jugendlichen mit auf den Weg geben. Es geht darum, Unsicherheiten und Berührungsängste gegenüber Menschen mit Einschränkungen abzubauen. Außerdem werden Werte wie Toleranz, Verständnis und Hilfsbereitschaft gestärkt.“

Blindenfußball ist gar nicht so einfach...

 

Teilnehmender waren in erster Linie Schüler/innen des Wahlpflichtfaches „Sport und Gesundheit“. Ein Fach, welches an der Anne Frank Realschule plus als schuleigenes Wahlpflichtfach mit einem umfangreichen Arbeitsplan sehr gepflegt wird. Gerade in Zeiten der Gesundheitsprävention sensibilisiert das Fach Kinder schon früh für ihren Körper. Diana Albert, Lehrerin an der Schule und Organisatorin des Projekts, ist sehr zufrieden mit dem Ablauf und dem gelungenen Tag. Besonders dankbar ist sie über den positiven Zuspruch der vielen Sportkollegen, die schnell für diesen Projekttag zu begeistern waren. „Dies zeichnet die Wertigkeit des Sportbereichs an  unserer Schule aus.“ Der Sportkollege Dieter Große-Heilmann plant bereits in die Zukunft: „Wir versuchen, dieses Projekt als jährlichen festen Bestandteil in den Arbeitspan des Faches Sport zu integrieren.“

Wahlpflichtfach Sport (WPF Sport)

Das Wahlpflichtfach Sport bietet unsere Schule in den Klassenstufen 9 + 10 an.

Dieses Fach verbindet praktisches Sporttreiben mit theoretischen Inhalten. Die Schüler lernen neue Sportarten kennen, die über den normalen Sportunterricht hinausgehen, haben Möglichkeiten bekannte Sportarten zu vertiefen und lernen trainingsmethodische Hintergründe kennen, gehen Bewegungsabläufen und Fehlerbildern in der Bewegungslehre auf den Grund, reisen zu den Beginnen der olympischen Spiele in die Antike, oder beobachten kritisch aktuelles Sportgeschehen bei Sport und Medien. Sie lernen in Sportbiologie und Sport und Gesundheit den Aufbau des Körpers und die Auswirkungen von Sport kennen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Unterrichtsaufbau und der Bewertung ist das Wpf Sport in 50% Theorie und 50% Praxis aufgeteilt.

Ziel dieses Faches ist es Schülern durch Sport wichtige Methoden und Werte zu vermitteln und sie auf viele besonders in den letzten Jahren entstandene neue Berufsfelder wie Sport- und Fitnesskaufmann, Physiotherapeut, Masseur, Berufe bei Krankenkassen, Berufe in verschiedensten Bereichen der Sportartikelbranche, Trainer, Übungsleiter vorzubereiten.

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