Die TuN- Gruppe der Klassenstufe 7 2012/ 2013 bei Herrn Risch fertigte
eigenverantwortlich Insektenhotels, Nisthilfen und Vogelhäuser an.


„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet,
hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine
Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine
Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch
mehr.“
Albert Einstein

 

Doch was hat dieses Zitat mit Technik- und Naturwissenschaften zu tun?


Den Schülern wurde bewusst, wie die Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und dem Eingriff des Menschen in die Natur sind. Um das Ungleichgewicht zwischen menschlichen Eingriffen in den natürlichen Kreislauf wiederherzustellen, wurden von den Schülern Insektenhotels geplant, entworfen und schließlich gebaut. Wir fangen somit im Kleinen bei uns an, die Natur zu schützen.

In der Unterrichtsreihe „Insektenhotel“ wurde zunächst die technische Kommunikation geübt, dabei wiederholten die Schüler das Darstellungsverfahren der Kavalierperspektive und lernten das Darstellungsverfahren der Dreitafelprojektion neu dazu. Bereits von anderen Schülern gebaute Insektenhotels wurden durch neue Medien vorgeführt und Konstruktionsdetails in Vorfeld erläutert, sodass jeder Schüler in der Lage war, ein eigenes Insektenhotel in allen Darstellungsverfahren planen zu können.

Unterschiedliche Arbeitsgeschwindigkeiten in den praktischen Arbeitsphasen führten dazu, dass schnelleren Schülern die Verantwortung für den Bau des schuleigenen Insektenhotels übertragen wurde. Doch zunächst baute jeder Schüler sein eigenes Insektenhotel. Die Schüler, die zu Hause bereits eines hatten, konnten wahlweise selbst einen Nistkasten oder ein Vogelhäuschen planen. Das Design, die Größe und der Aufbau und die Dachform des schuleigenen Insektenhotels wurden von einem Schüler geplant.

Konstruktionsdetails der schülereigenen Insektenhotels wurden grafisch
dargestellt und mittels einer Legende konnte der Leser der Pläne eine genaue
Vorstellung davon bekommen, wie das Endprodukt aussehen sollte.
Die Schüler wurden unter anderem dazu angeleitet, mit einer Spannsäge, auch
Gestellsäge genannt, beispielsweise fachgerecht umzugehen und so manche
Schüler entdeckte ein gewisses Talent im Umgang mit dem einen oder anderen
Werkzeug. Es wurde gesägt, gehobelt, geschliffen, gebohrt und geschraubt, als
auch Tricks weitergegeben, wie man beispielsweise effektiv die Akkulaufzeit
eines Akku- Schraubers verlängern kann.

Die Schüler sammelten Erfahrungen in der Einzel- aber auch in der
Gruppenarbeit und unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung ihrer
geplanten Arbeiten.

Die Erfahrung an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten, fand bei den Schülern
großen Anklang und auch im nächsten Schuljahr werden die Schüler gemeinsam
an einem technischen Projekt mit Zukunftsbedeutung arbeiten.

Juli 2013/Ri

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