Wir, die Tun Gruppe 9, haben aus alten, gebrauchten Materialien, ein selbstfahrendes Fahrzeug im Fach Technik und Naturwissenschaft gebaut. Aus einem alten Kettcar, einer Europalette und einem gebrauchten Pocketbikemotor (von Schülern und der Schule zur Verfügung gestellt) haben wie ein selbstentworfenes Fahrzeug gebaut.

Unsere Idee

Unsere Idee war, aus vorhandenen uns kostenlosen Materialien, ein einsitziges motorangetriebenes Fahrzeug zu bauen. Nach einer Diskussion -uns Austauschrunde kristallisierte sich heraus, dass Schüler eine Europalette und einen Pocketbikemotor zu Verfügung stellen konnten. Ein altes Kettcar war noch im Schulfundus. Somit war das Aussehen und der Antrieb unseres Fahrzeugs vorgegeben und gesichert. Die Vorfreude auf unser Projekt war groß, aber genauso die Erwartungshaltung. Würde alles reibungslos klappen uns am Ende auch wie vorgesehen funktionieren?

 Projektverlauf

Nachdem die Idee zum Bau eines Motor- angetriebenen Fahrzeugs geboren war, ging es darum, wie wir alles umsetzen können. Nach einer Diskussion sammelten wir alle Ideen und so kristallisierten sich die Materialien heraus, die verfügbar waren.

 Ein Arbeitsablaufplan musste geschaffen werden- und der sah so aus:

  • Überlegungen und Planung der Arbeit, was muss  wohin, was muss beachtet werden, was muss vorbereitet werden.
  • Mit einer Handsäge wurde die Europalette auf die richtige Größe zugeschnitten und die Schnittkanten mit einer Feile  glattgeschliffen. Für  die Verbindung mit den verschiedenen Bauteilen wurden dann mit  Hilfe einer Bohrmaschine und einem Holzbohrer Löcher an den vorgesehenen Stellen gebohrt.
  •  Metallplatten wurden ebenfalls mit einer Metallhandsäge auf die richtige Größe zugeschnitten. Auch hier wurden Löcher mit einem Metallbohrer vorgebohrt.
  •  Die Lenkung wurde mit der Palette verbunden.
  •  Mit den  Metallplatten als Verstrebung wurde die Lenkung verstärkt.
  •  Der Motor mit Auspuffanlagen wurde aufgeschraubt.
  •  Der Benzintank wurde aufgesetzt und verbunden.
  •  Der Sitz wurde auf der Palette befestigt.
  •  Alles wurde bis zur Funktionstüchtigkeit verbunden und fertig gestellt.
  • Probelauf und Überprüfung der Fahrtauglichkeit.

Planungsphase und Arbeitseinteilung

Thomas konnte eine Europalette besorgenMaximilian konnte einen Pocketbike-Motor zur Verfügung stellen.Ein altes Kettcar, welches schon auseinander gebaut war, gab es schon im Schulfundus. Als alle Materialien im Werkraum bereitgestellt waren konnten wir endlich beginnen und zur praktischen Arbeit übergehen. Es erschien uns sinnvoll viele Arbeiten parallel zu erledigen, um so schneller und besser voranzukommen. So wurden drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich wie folgt darstellen.

Gruppe 1:   Reparatur und Aufbereitung des Motors

Gruppe 2:   Erstellung des Fahrwerks

Gruppe 3:   Bearbeitung der Bremsanlage

 Ausführungsphase

Obwohl beschlossen wurde,  alle Arbeiten in drei Gruppen vorzubereiten und dann erst gemeinsam fertigzustellen kam alles anders. Die Erwartungshaltung und die Anspannung waren einfach zu groß. So wurden später alle Arbeiten in der Gesamtgruppe erledigt. Jeder schaute, wo Hilfe nötig war und brachte sich so in die Arbeit ein. Hier gab es manchmal heftige Diskussionen, weil einiges am Anfang nicht so gelang, wie es anfangs vorgesehen war.

 Die Arbeitsgruppe

Jeder Schüler wollte beim Projekt helfen. So haben alle die Arbeit unterstützt und sich dort eingebracht, wo Hilfe nötig war. Man konnte nach jeder Stunde, in der am Fahrzeug gearbeitet worden war, Fortschritte erkennen. Alle waren sehr motiviert, weil jeder endlich sehen wollte, ob das Fahrzeug auch wirklich fährt. Aus diesem Grund haben alle immer ihr Bestes gegeben.

Am 19. Dezember 2013 war es dann endlich soweit. Wir starteten den ersten Probelauf und alles lief super. Die ganze Gruppe war sehr erfreut über das Ergebnis und das alles wie vorgesehen funktionierte. Ich glaube, dass unser Lehrer Herr Risch an diesem Tag sehr stolz auf uns und unsere Arbeit war.

 Feedback

Am besten an der Projektarbeit hat mir das Ergebnis  gefallen. Zu sehen, dass wir aus eigener Kraft, ein fahrtüchtiges und funktionsfähiges Fahrzeug gebaut haben war einfach Klasse.UnsereArbeit hat sich also mehr als gelohnt.

 Da ich schon ein Praktikum im Bereich Fahrzeug-Mechatronik abgeleistet habe, kam mir diese Erfahrung uns allen hier sehr zu gute. Ich konnte viele Ideen und auch Fachwissen mit einbringen, von dem die ganze Gruppe profitiert hat. Abläufe, wie das Zusammenspiel von Fahrgestell, Motor, Bremsanlage und Lenkung waren mir schon sehr vertraut. Da ich während meines Praktikums vieles ausprobieren und auch selbst arbeiten durfte (natürlich mit den nötigen Erklärungen und Anleitung) waren mir viele Zusammenhänge und Abläufe  schon sehr vertraut.  Ich hatte das Gefühl, dass meine Mitschüler mein Wissen und meine Hilfe gerne annahmen. Auch denke ich, das ich ein wenig die Rolle als einer der Projektleiter übernommen hatte. Aber das wichtigste war, dass wir als Team gut funktioniert haben. Denn ohne Zusammenarbeit und gegenseitiges Unterstützen kann ein solches Projekt nicht funktionieren. Ganz abgesehen von dem Ergebnis, denke ich, hat uns die Arbeit auch als Gruppe näher gebracht, da wir hier nur als Team ein gutes Ergebnis erzielen konnten.

Im Nachhinein finde ich besser, wenn wir so wie vorgesehen, in den geplanten Gruppen gearbeitet hätten. So hätte jeder einzelne die Möglichkeit gehabt das Beste aus seinem Arbeitsauftrag herauszuholen. In einer kleineren Gruppe hat man die Möglichkeit, sich besser einzubringen und Entscheidungen über den Ablauf oder die Funktionalität können besser getroffen werden.

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