Veranstaltungen

Mit einem gemeinsamen Wandertag beendete die Schulgemeinschaft der Anne-Frank-Realschule ihr Jubiläumsjahr. Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Schulpersonal genossen bei bestem Wetter einen herrlichen Tag auf der Festung Ehrenbreitstein und auf dem Rhein.

Nach einer gemeinsamen Busfahrt nach Koblenz vergnügten sich die Klassen 5 und 6 auf dem großen Spielplatz am Festungsgelände. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß bei den vielen Aktionen und Spielen. Zwischendurch konnten sie sich bei einem gemeinsamen Picknick mit ihren Klassenleitungen stärken.

Die Klassen 7 bis 9 eroberten währenddessen die Festungsanlagen. Bei der Rallye „Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Schatzsuche durch die Festung. Auch die Ausstellung „Hightech Römer“ und die Multimedia Inszenierung „3000 Jahre befestigter Ort“ faszinierte die Jugendlichen.

Am Mittag trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule, um entspannt unter den Bäumen des Festungsgeländes der Musik der Bläserklassen zu lauschen.

Danach ging es mit der Seilbahn hinab nach Koblenz. Dort spazierten alle zuerst zum Deutschen Eck, wo auch das Gruppenbild entstand. Dann ging es auf das eigens für die Anne-Frank-Realschule bereitgestellte Schiff. Alle genossen den lauen Fahrtwind in der Mittagshitze und die herrlichen Ausblicke vom Wasser aus.

Mit der Seilbahn schwebten die Schülerinnen und Schüler wieder hinauf zur Festung, um von dort aus den Heimweg nach Montabaur anzutreten.

Großes Schulfest ist krönender Abschluss der Festwoche

Anne-Frank-Realschule beendet die Festlichkeiten zum 50. Geburtstag mit einem großen Schulfest und einem Ehemaligentreffen

In der Festwoche zum Jubiläumsjahr war viel los an der Anne-Frank-Realschule. In den Projekttagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler hochmotiviert mit vielfältigen Aspekten von Toleranz und Vielfalt. In einem Festakt wurde nicht nur der 50. Geburtstag der Schule, sondern auch der 90. Geburtstag ihrer Namensgeberin Anne Frank gefeiert und in der Revue „Anne Frank tut gut(es)“ lachten alle gemeinsam über urkomische Sketche, skurrile Musik Acts und atemberaubende Aufführungen. Zum Abschluss der Festwoche feierten nun Schüler, Eltern, Lehrer und unzählige Ehemalige gemeinsam ein großes Schulfest.

Über vier Tage hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in mehr als 30 Projekten für ganz unterschiedliche Themenbereiche engagiert, die sich unter dem Motto „Toleranz und Vielfalt“ zusammenfassen lassen. Es wurde gehandarbeitet und gekocht, gebastelt und gemalt, Sport getrieben, recherchiert und entdeckt. Stolz konnten nun die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit auf dem Schulfest einem großen Publikum vorführen. An unzähligen Ständen auf dem Schulhof wurde Selbstgemachtes, Selbstgekochtes und Selbsterarbeitetes präsentiert. Auf den Bühnen wurden atemberaubende Shows, rhythmische Tänze und gute Musik aufgeführt. In der Aula wurden noch einmal der Film und die Ausstellung „50 Jahre Realschule Montabaur“ präsentiert und an zahlreichen Verpflegungsstationen konnten sich die Besucher des Schulfestes zu guten Gesprächen treffen und sich stärken.

Die vielen Talente der Schülerinnen und Schüler von der Anne-Frank-Realschule konnten an den Ständen bestaunt werden. Wunderschöne und aussagekräftige Bilder in unterschiedlichen Techniken der Acrylmalerei fingen das Auge des Besuchers ein. Die von den Schülern hergestellten Freundschaftsbänder, Utensilos, upgecycelte Taschen, selbstgemachte Kosmetik und vieles mehr konnten bestaunt und auch gekauft werden. Crepes und französische Baguettes wurden frisch hergestellt und zum Verzehr angeboten.

Viele Schülerinnen und Schüler informierten ihre Besucher aber auch über verschiedenste Aspekte ihrer Arbeit. So wurden die Stolpersteine in und um Montabaur thematisiert und die Bewohner des Waldes vorgestellt. Mit Schildern demonstrierten Schüler für den Schutz unserer Erde und an der Hauswand zeigten die Kletterer spektakulär, wie man sich aus großer Höhe abseilt. Gemeinsam mit dem DLRG informierten Schüler über die Ausbildung zum Lebensretter und mit dem Boxclub Montabaur über Techniken des Boxsports und der Selbstverteidigung.

Auf der Empore tanzten Schülergruppen Hip-Hop und Square Dance. Die Lehrerband „Psycho-Teachers“ präsentierten ihr Medley aus über 30 Songs und die Gruppe „Trash Drumming“ sorgte für rhythmische Grooves.

In der Aula zeigten die Skater Szenen aus dem Musical „Starlight Express“. Atemberaubend rasten sie durch den Raum und auf die Bühne, zeigten dort aufregende und emotionale Szenen und feuerten zum Schluss ein wahres Feuerwerk ab.

Die Schülertanzgruppe „Schöffl“ präsentieren lateinamerikanische Tänze und wirbelten zu Rock’n’Roll-Musik über die Bühne und die Sportklasse zeigten in ihrem Programm „Jump“ Choreographien auf den Trampolins.

Den ganzen Tag über und bis in die Nacht hinein spielen auf der großen Bühne Bands mit guter Musik auf. Die aktuelle Schulband der AFRS+ mit der Sängerin Carolina Bialozyt, die ehemalige Schulband mit Fatlind, Fatlinda und Laura sowie die Schulband aus dem Abschlussjahr 2010 unterhielten die Gäste mit eingängiger Rockmusik und einfühlsamen Balladen. Auch die „Lazy Park Band“ aus Lahnstein mit Achim Vogt sowie die Schulband der IGS Horhausen sorgten für beste musikalische Unterhaltung.

Am Nachmittag ging das Schulfest der Anne-Frank-Realschule fließend in das große Ehemaligentreffen über. Unzählige ehemalige Schüler und Lehrer, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten die Realschule besuchten, kamen bei bestem Wetter auf dem Schulhof zusammen, wo sich den Gästen tolle Eindrücke boten:  Hier wurde über das alte Backsteingebäude mit den ersten Klassen nach der Gründung der Realschule gesprochen, dort umarmten sich ehemalige Schüler und längst pensionierte Lehrer. Hier wurde über Schülerstreiche gelacht und dort über die besten Klassenfahrten diskutiert. Im Schulgebäude wurden die ehemaligen Klassenräume aufgesucht und auf dem Schulhof bei einem kühlen Getränk über die überraschendsten Karrieren nach der Schulzeit an der Realschule berichtet. Unzählige glückliche Gesichter zeugten davon, dass dieser Tag an der Anne-Frank-Realschule ein ganz besonderer war!

Anne-Frank-Realschule feierte ihr Jubiläum mit abwechslungsreicher Abendshow

Nach dem offiziellen Festakt zum 50. Geburtstag der Anne-Frank-Realschule feierten die Schulgemeinschaft und ihre Gäste nun ihr Jubiläum mit der Revue „Anne Frank tut gut(es)“. Die bunte Mischung aus urkomischen Sketchen, mitreißenden Musik Acts und unterschiedlichsten Tänzen bot dem Publikum an diesem kurzweiligen Abend alles, was es für eine ausgelassene Feier braucht.

„Zeugnistag“ hieß das Lied von Sven Albert, das die Nöte eines Schülers vor und in Zeiten der Zeugnisausgabe nach der Melodie von Reinhard May parodierte. Kurz vor Schuljahresende konnten die Jugendlichen im Publikum den Gemütszustand des Protagonisten besonders gut nachvollziehen und zollten dem Lied neben vielem Gelächter auch großem Applaus.

Auch Tommy Heinrich bezog sich in seinem gefeierten Sketch „Digitale Zukunft“ auf die Schule. Die dem Lehrer für den guten und modernen Unterricht zugestellte digitale Assistentin Alexa sorgte in der dargestellten Szene aus dem Unterricht für urkomische Momente. Selbst der Versuch, Alexa wieder loszuwerden, traf auf unüberbrückbare Hindernisse.

Als „Psycho-Teachers“ trat die Lehrerband der Anne-Frank-Realschule mit Sven Albert, Barbara Birkenheier, Elena Dötsch, Thomas Eberth, Jason Goldman, Tommy Heinrich und Bianca Schmidt-Engels erneut auf und präsentierten ihr Medley aus über 30 Songs, das sie durch amüsante Psychoszenen auf der Bühne bereicherten. Auch dieses Mal erhielten sie großen Beifall.

Rasenden Applaus und Zugaberufe erhielt Helene Fischer alias Jason Goldman. Für seine Parodie auf das Lied „Atemlos durch die Nacht“ trat der Fremdsprachenassistent in sexy Frauenkleidern und mit blonder Perücke auf die Bühne und karikierte die bekannte Sängerin in Gesang und Gestik vortrefflich. In seiner kurzerhand organisierten Zugabe nahm er sich spontan Lady Gaga an und überspitzte auch ihr Bild so weit, dass sein Publikum tobte. 

Die lustigen Sketche des Abends wechselten sich immer wieder mit Tanz- und Sportdarbietungen von Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Realschule ab, die das Publikum staunen ließen. Dabei reichte das Repertoire von Square Dance über orientalischem Tanz bis hin zu HipHop. Auch die „Bauchpfeifen“ und die „Truppe von der Müllabfuhr“ sorgten für beste Unterhaltung.

Als letzter Akt des Abends verzauberten die Schülerinnen und Schüler der Sozial-AG ihr Publikum mit einer ganz besonderen künstlerischen Darbietung. Während ihr Leiter Dieter Große-Heilmann jonglierte, malten sie hinter ihm innerhalb weniger Minuten ein tolles Bild von der Schule und dem Schloss Montabaur. Als Höhepunkt ließen die Schüler das Portrait von Anne Frank wie durch Zauberhand entstehen, indem sie feinen Quarzsand auf eine weiße Leinwand warfen und so das Portrait sichtbar wurde.

Durch die Revue führten die beiden Moderatorinnen Beate Malinowsky und Ulrike Lüken, die dem kurzweiligen und vergnüglichen Abend eine feierliche Note gaben und das Publikum auf äußerst charmante Art und Weise über die Hintergründe der Acts informierten.

 

 

 

 

Die Anne-Frank-Realschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen und den 90. Geburtstag von Anne Frank mit einem Festakt

Die Namensgeberin der Schule war allgegenwärtig, als die Anne-Frank-Realschule plus ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Festakt beging. Zum Gedenken an das tapfere Mädchen, das nun ihren 90. Geburtstag hätte feiern können, begannen die Festlichkeiten mit einer großen Luftballonaktion der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof.

Anschließend lud die Schule zum Festakt, zu dem auch zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung kamen. Anlässe zum Feiern gab es schließlich mehrere: seit 50 Jahren besteht die Realschule in Montabaur, seit 25 Jahren heißt sie Anne-Frank-Realschule und seit 10 Jahren ist sie Realschule plus.

Zu Beginn lenkte Schulleiter Ernst-G- Carstensen den Blick zurück: Als äußerst erfolgreiche Schulform zwischen Hauptschule und Gymnasium wurden in den 60er Jahren viele Realschulen gegründet. Auch die Realschule in Montabaur ermöglichte ihren Schülern seither nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Ob Ausbildung oder Abitur, nach der Realschule stehen viele Wege offen. Von den fast 5600 Schülern, die in den letzten fünf Jahrzehnten an dieser Schule ihren Abschluss gemacht hatten, bestätigten dies unzählige mit teils außergewöhnlichen Karrieren.

Die Schule hat sich über die Jahrzehnte stets an den aktuellsten Entwicklungen orientiert und sich in den letzten Jahren erst mit Computern, WLAN und Laptops, später mit iPad-Klassen und modernsten Touchscreens in allen Klassenräumen als Vorreiter für die Digitalisierung gezeigt. Auch wenn sich Schulleiter Ernst-G. Carstensen stets für die modernste Ausstattung seiner Schule eingesetzt hat, stellte er aber dennoch klar: „Auch wenn die Kommunikation heutzutage immer digitaler wird, müssen wir doch in der Lage sein, uns mit unseren Mitmenschen zu unterhalten, ihnen Briefe zu schreiben und ihnen auch mal zuzuhören“.

Als ehemaliger Schüler der Realschule betonte auch Landrat Achim Schwickert die unzähligen Möglichkeiten, die die Schule ihren Schülerinnen und Schülern bietet. Er machte deutlich, wie sehr die Schule mit dem Westerwald und den Unternehmen der Region verbunden ist und lobte die gute Ausbildung, die die Schule aus Sicht der Wirtschaft leistet. Mit einem Schmunzeln ließ er seine Zuhörer aber auch an einigen Jugenderinnerungen aus seiner Schulzeit teilhaben.

Der pensionierte Lehrer Franz Velten erzählte Anekdoten aus seiner Zeit an der Realschule und brachte seine Zuhörer zum Lachen. Als Nikolaus auf den alljährlichen Weihnachtsfeiern trug er dem Kollegium über viele Jahre die Vorkommnisse des Schuljahres in urkomischen Versen vor. Einige davon teilte er nun mit seinem Publikum.

Auch die ehemalige Schülerin Svenja Jung kam zum Festakt gerne zurück an ihre Schule. Die erst kürzlich mit dem Bayrischen Filmpreis ausgezeichnete Schauspielerin las aus dem Tagebuch der Anne Frank. Eindrucksvoll und emotional trug sie bewegende Ausschnitte aus den Briefen der Anne Frank an ihr Tagebuch Kitty vor und entführte ihre Zuhörer in die Welt einer manchmal zweifelnden, manchmal hoffnungsvollen Jugendlichen in ihrem Versteck im Amsterdamer Hinterhaus.

Dass die Anne-Frank-Realschule die unterschiedlichsten Talente ihrer Schüler fördert, wurde nicht nur in den vielen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres, sondern auch beim Festakt deutlich. Die Bläserklassen 6b und 7b unterhielten ihre Zuschauer vortrefflich mit ihren musikalischen Beiträgen, die Sportklasse 6c zeigte eine schwungvolle Trampolin-Show und die Schülergruppe „Magic Legs“ ließ ihre Zuschauer mit einem Schwarz-Weiß-Tanz staunen.

 

Für ihr großes Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz im Jubiläumsjahr der Anne-Frank-Realschule wurden die Schülerinnen und Schüler der Sozial-AG geehrt. Ihrem Leiter, Dieter Große-Heilmann, dankte Schulleiter Ernst-G. Carstensen nicht nur für den großen Einsatz seiner AG für soziale Zwecke, sondern stellvertretend für die vielen Kollegen, die an dem Erfolg des laufenden Jubiläumsjahres beteiligt waren,  für die weit über das Übliche hinausgehende Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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